Costa lädt EU-Staats- und Regierungschefs zu KI-Treffen nach Dublin ein

Illustration zur Meldung: Costa lädt EU-Staats- und Regierungschefs zu KI-Treffen nach Dublin ein
Illustration erstellt mit KI-Bildgenerierung

Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, lädt die EU-Staats- und Regierungschefs für den 13. November 2026 zu einem informellen Treffen über künstliche Intelligenz nach Dublin ein. Gastgeber ist der irische Regierungschef Micheál Martin. Als externe Gäste sollen Mistral-AI-Chef Arthur Mensch und Nobelpreisträger Geoffrey Hinton an den Beratungen mitwirken.

In seinem Einladungsschreiben an die Mitglieder des Europäischen Rates begründet Costa die erste eigens diesem Thema gewidmete Aussprache auf Ebene der Staats- und Regierungschefs mit der raschen Entwicklung von KI. Im Mittelpunkt sollen deren Chancen sowie die Veränderungen für Wirtschaft und Gesellschaft stehen.

Das Treffen knüpft an frühere Beratungen zur Wettbewerbsfähigkeit an. Im Februar hatten die Staats- und Regierungschefs in Alden Biesen vereinbart, 2026 besonders auf dieses Thema auszurichten. Im März betonte der Europäische Rat die Bedeutung von Investitionen in Zukunftstechnologien und beschleunigter Innovation für Europas Wachstum.

Europas KI-Fähigkeiten und industrielle Nutzung

Die Vormittagssitzung beginnt um 9:45 Uhr. Zunächst ist ein Austausch mit Arthur Mensch, dem Geschäftsführer von Mistral AI, vorgesehen. Dabei soll es um Europas Stellung im weltweiten KI-Wettbewerb und um die Frage gehen, wie die EU ihre Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit bei KI stärken kann.

Zu den vorgesehenen Themen gehören der Abbau kritischer Abhängigkeiten, der Ausbau europäischer KI-Fähigkeiten und die notwendige Infrastruktur. Costa nennt in diesem Zusammenhang bezahlbare saubere Energie sowie umfangreiche öffentliche und private Investitionen als Voraussetzungen strategischer Eigenständigkeit. Zudem sollen die Teilnehmer darüber beraten, wie eine breitere Nutzung von KI in der Wirtschaft den industriellen Wandel unterstützen kann.

Gesellschaftliche Folgen und Sicherheit

Der zweite Teil des Vormittags soll mit einem Vortrag von Professor Geoffrey Hinton beginnen. Der anschließende Austausch mit dem Nobelpreisträger konzentriert sich auf die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI sowie auf Sicherheit und Vertrauen.

Die im Schreiben vorgesehenen Beratungsthemen umfassen Grundrechte, den Schutz von Kindern, demokratische Prozesse und das europäische Sozialmodell. Auch Marktkonzentration und Sicherheitsfragen einschließlich der Cybersicherheit sollen zur Sprache kommen. Ein weiterer Punkt ist Europas Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit und zu Regeln für die Sicherheit fortgeschrittener KI.

Beim Mittagessen sollen die 27 Staats- und Regierungschefs über Europas weiteres Vorgehen bei KI beraten. Costa plant, das Treffen bis 16 Uhr abzuschließen. Aufbauend auf den Gesprächen in Dublin erwartet er für 2027 weitere KI-Beratungen, auch bei der nächsten Klausurtagung der Staats- und Regierungschefs in Alden Biesen.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.