Von der Leyen stellt bis zu 10 Milliarden Euro für europäische KI-Gigafactories in Aussicht

Von der Leyen stellt bis zu 10 Milliarden Euro für europäische KI-Gigafactories in Aussicht
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat europäische KI-Gigafactories als neues Infrastrukturprojekt hervorgehoben. Die Anlagen sollen Rechenleistung für Anwendungen in Gesundheit und Verkehr liefern und mit öffentlichen Milliarden private Investitionen in der EU auslösen.

Von der Leyen schrieb am 30. Juli 2026 auf X, Europa wolle der „first AI Continent“ werden. Die „European AI Gigafactories“ sollten dafür die nötige Rechenleistung bereitstellen. Gemeinsam mit den Mitgliedstaaten werde ihr Bau mit bis zu 10 Milliarden Euro finanziert. Das Geld solle mindestens 20 Milliarden Euro an privaten Investitionen in der EU freisetzen.

Rechenleistung für Schlüsselbranchen

In dem Beitrag nannte von der Leyen „advanced healthcare“ und den „transport sector“ als Einsatzfelder. Die Kommissionspräsidentin verknüpfte das Vorhaben mit dem Ziel technologischer Souveränität. Wörtlich schrieb sie: „AI is the most important technology of our time.“ Einen Zeitplan für Bau oder Inbetriebnahme der Gigafactories nannte sie in dem Beitrag nicht.

Öffentliche Mittel, private Hebel

Die Ankündigung beziffert den öffentlichen Anteil mit bis zu 10 Milliarden Euro und den erwarteten privaten Beitrag mit mindestens 20 Milliarden Euro. Das entspräche einem Verhältnis von 1 zu 2 zwischen öffentlicher Förderung und privaten Investitionen. Veröffentlicht wurde der Beitrag um 12:54 PM am 30. Juli 2026 auf dem Account der Präsidentin der EU-Kommission.

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