VDMA drängt Europa zu mehr Tempo bei humanoider Robotik nach Unitree-Börsendebüt
Der deutsche Maschinenbauverband VDMA fordert humanoide Robotik ganz oben auf der politischen Agenda. Anlass sind stark steigende Auslieferungen und das Börsendebüt von Unitree, das den Wettbewerb zwischen China, Europa und den USA verschärft.
Der VDMA erklärte am 19. August 2026 laut Reuters, Deutschland und Europa müssten bei humanoider Robotik aufholen und widerstandsfähige Lieferketten für kritische Teile aufbauen. Am selben Tag legte Unitree, Chinas bekanntester Hersteller humanoider Roboter, laut Reuters bei seinem Handelsdebüt in Shanghai stark zu. Reuters bezeichnete den Börsenstart als „landmark moment“ für Chinas Robotiksektor.
Fast vervierfachte Auslieferungen
Weltweit stiegen die Auslieferungen humanoider Roboter in der ersten Jahreshälfte auf 19.100 Einheiten. Das entspricht laut Reuters nahezu einer Vervierfachung. Chinesische Hersteller dominierten diesen Markt. Der VDMA sprach deshalb von einem globalen Rennen um die Führungsrolle bei humanoider Robotik und Physical AI.
Der Verband sieht die zentrale Hürde beim Hochskalieren. „Germany and Europe must establish a comprehensive value chain featuring domestic production of critical components“, sagte VDMA-Vizegeschäftsführer Hartmut Rauen laut Reuters.
Lieferketten als Kernforderung
Der VDMA verlangt eine umfassende Wertschöpfungskette mit heimischer Produktion kritischer Komponenten. Die Forderung zielt auf Deutschland und Europa. Reuters ordnet den Aufstieg von Unitree in einen Technologiewettbewerb zwischen China und den USA ein. Die Erklärung des VDMA fiel am Mittwoch, dem 19. August 2026, parallel zur Robotikkonferenz in Peking.
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