Thomson Reuters startet eigenes Sprachmodell Thomson nach 40-Millionen-Dollar-Training
Thomson Reuters hat mit Thomson ein eigenes großes Sprachmodell vorgestellt. Der Anbieter setzt dabei auf proprietäre Fachinhalte statt auf maximale Rechenleistung und kündigt den Einsatz in CoCounsel Legal sowie weitere souveräne KI-Optionen an.
Das Unternehmen veröffentlichte die Ankündigung am 24. August 2026. Laut Thomson Reuters wurde Thomson intern entwickelt und mit 40 Millionen US-Dollar für Personal und Rechenleistung aufgebaut. Als Ausgangspunkt diente ein Open-Source-Modell. Im Unterschied zu typischen Spitzenmodellen soll Thomson vollständig unter Kontrolle von Thomson Reuters bleiben und geringere Inferenzkosten verursachen.
Fachinhalte statt Milliardenaufwand
Thomson Reuters verknüpft das Modell mit jahrzehntelang aufgebauten Inhalten aus Westlaw, Practical Law, Checkpoint und Reuters. Nach Angaben des Anbieters flossen zudem Hunderte Fachexperten in die Festlegung der Schulungsziele und die abschließenden Bewertungen ein. Das Modell sei bisher auf weniger als 10 Prozent der Inhalte von Thomson Reuters trainiert worden und werde nicht einfach nur mit mehr Daten erweitert.
Als Qualitätsmaßstab nennt der Konzern seine Fiduciary-Grade-Standards für KI in hochkritischen Arbeitsbereichen. Frühere Auswertungen ordnen Thomson laut Thomson Reuters bei mehreren Aufgaben auf Augenhöhe mit aktuellen Spitzenmodellen ein. Konkrete Vergleichswerte nannte der Anbieter in der Mitteilung nicht.
Souveräne KI für regulierte Arbeit
Thomson Reuters begründet den Schritt mit wachsendem Interesse an KI-Souveränität. Gemeint sind Fragen nach Schulung, Verhalten, Verzerrungen, Ausführungsort und Schutz vertraulicher Informationen. Der Anbieter beschreibt Thomson deshalb als Modell, bei dem diese Punkte nicht allein von Dritten abhängen. Für Unternehmen in regulierten Bereichen ist das ein relevanter Unterschied gegenüber extern betriebenen Standardmodellen.
Zum Start soll Thomson in CoCounsel Legal eingesetzt werden. Weitere souveräne KI-Optionen kündigte Thomson Reuters in der Mitteilung ebenfalls an.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.