Spotify entfernt mehr als 50 Millionen Spam-Titel aus Empfehlungen
Spotify hat seine Empfehlungen stärker gegen minderwertige KI-Musik und Spam abgeschirmt, also gegen qualitativ schwache, künstlich erzeugte Musik und unerwünschte Masseninhalte. Der Musikdienst zieht eine Jahresbilanz seiner Schutzmaßnahmen. Dazu gehören Kennzeichnungen künstlicher Künstleridentitäten, Angaben zum KI-Einsatz und eine erweiterte Kontrolle über Veröffentlichungen auf Künstlerprofilen.
Am 20. Oktober 2026 berichtete Spotify über die bisherigen Ergebnisse. Demnach schloss der Anbieter dieses Jahr mehr als 50 Millionen minderwertige oder als Spam eingestufte Musiktitel aus Empfehlungen aus. Zusätzlich entfernte Spotify mehr als 75 Millionen Spam-Titel wegen schwerwiegender oder wiederholter Regelverstöße vollständig von der Plattform. In den vergangenen sechs Monaten überarbeitete das Unternehmen sein Empfehlungssystem mehrfach.
Erkennung kombiniert mehrere Signale
Spotify wertet Hörverhalten, Rückmeldungen, Muster beim Hochladen und Metadaten aus, also beschreibende Angaben zu Musiktiteln. Hinzu kommen Ergebnisse mehrerer externer Werkzeuge zur KI-Erkennung. Diese Technik habe Grenzen und werde mit fortschreitender generativer KI, die selbstständig Musik und andere Inhalte erzeugt, schwieriger, erklärt der Anbieter. Die Suche umfasst zudem massenhaftes Hochladen von Titeln, Duplikate, manipulierte Suchmaschinenplatzierungen, Spam-Netzwerke aus Wiedergabelisten und künstlich kurze Titel. Auch die Musikredaktion berücksichtigt entsprechend eingestufte Inhalte nicht.
Kennzeichnungen und Schutz für Künstlerprofile
Seit April können Künstler mit AI Credits, einer Funktion zur Angabe des KI-Einsatzes, angeben, welche Aufgaben oder Instrumente KI übernommen hat. Laut Spotify gehen täglich Zehntausende solcher Angaben ein. Hörer finden diese Informationen bereits in den Titelangaben der mobilen Wiedergabeansicht. Tausende künstlich erzeugte Künstleridentitäten tragen eine Kennzeichnung als AI Persona, die auf eine von KI erzeugte Künstleridentität hinweist. Spotify schließt diese standardmäßig von redaktionellen und algorithmischen Empfehlungen aus. Ausnahmen gelten etwa, wenn Hörer einer solchen Identität folgen.
Mehr als 300.000 Künstler tragen inzwischen das Echtheitskennzeichen Verified by Spotify; über 70 Prozent davon sind unabhängig. Das Kennzeichen steht für eine reale, identifizierbare Person hinter der Musik. Tausende Künstler erproben außerdem Artist Profile Protection. Damit prüfen Künstler angelieferte Veröffentlichungen, die ihren Namen nennen, und bestimmen, was auf ihrem Profil erscheint. Spotify will die Funktion bis Jahresende allen Künstlern zugänglich machen.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.