Siemens und NVIDIA vertiefen KI-Partnerschaft für Chip- und PCB-Entwicklung
Siemens erweitert seine Zusammenarbeit mit NVIDIA, um KI-Agenten in der Chip- und Leiterplattenentwicklung verlässlicher zu machen. Im Mittelpunkt stehen selbstprüfende Systeme, die ihre Entscheidungen fortlaufend mit physikbasierten EDA-Werkzeugen abgleichen sollen.
Die Erweiterung der Partnerschaft gab Siemens am 26. Juli 2026 in Plano, Texas, bekannt. Nach Unternehmensangaben sollen die neuen Funktionen die Ergebnisqualität, die Bearbeitungszeit, die Zuverlässigkeit beim Aufruf von Tools und die Token-Effizienz bei lang laufenden Engineering-Workloads verbessern. Die Ankündigung knüpft an den zuletzt vorgestellten Fuse EDA AI Agent an und ergänzt NVIDIA-Technologien für Teams aus der Halbleiter- und PCB-Entwicklung.
Neu ist vor allem, dass Agentenentscheidungen laut Siemens kontinuierlich gegen deterministische, physikbasierte EDA-Engines validiert werden. Das soll helfen, autonome Aufgabenabläufe nicht nur schneller, sondern auch belastbarer zu machen. Siemens spricht in diesem Zusammenhang von vertrauenswürdigeren und fortlaufend geprüften Engineering-Ergebnissen. Amit Gupta von Siemens EDA erklärte, die ausgebaute Kooperation mit NVIDIA stärke die domänenspezifische industrielle KI des Unternehmens und verbinde diese mit physikbasierten EDA-Engines sowie beschleunigtem Rechnen.
Auch NVIDIA stellt den Aspekt der Verifikation in den Vordergrund. Timothy Costa, Vice President bei NVIDIA, sagte, KI-Agenten benötigten vertrauenswürdige Werkzeuge, um zu schlussfolgern, zu handeln und ihre Arbeit zu überprüfen. Siemens kombiniere dafür seine EDA-Software mit NVIDIA Accelerated Computing, KI-Software und den Nemotron Open Models, um Entwurfsqualität und Entwicklungsgeschwindigkeit zu steigern.
Der Fuse EDA AI Agent ist nun außerdem in Siemens’ Intelligence Center X integriert. Die Plattform dient laut Siemens dazu, Agenten in einer industriellen KI-Umgebung zu erstellen und zu orchestrieren. Beschrieben wird Intelligence Center X als System für KI-gesteuerte, koordinierte Prozesse über Design, Fertigung und Lieferkette hinweg. Zudem verweist Siemens auf die Unterstützung von Digital-Twin-Anwendungen für eine intelligentere Ausführung und vertrauenswürdigere Ergebnisse.
Technische Grundlage der neuen Funktionen sind nach Siemens-Angaben optimierte EDA-Agenten auf Basis der offenen Bibliothek NVIDIA NeMo Gym für agentische Umgebungen. Diese Agenten sollen in der Halbleiter- und PCB-Entwicklung Ergebnisqualität, Geschwindigkeit und Token-Effizienz verbessern. Siemens erklärte zudem, dass selbstprüfende Agenten aus jedem Projekt lernen und dadurch Ausführungsstrategien sowie Workflows automatisch weiterentwickeln könnten.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.