Samsung führt ChatGPT, Gemini und Claude konzernweit wieder ein
Samsung lässt externe KI-Chatbots nach drei Jahren Sperre wieder in den Konzern. ChatGPT, Gemini und Claude sollen noch im Juni 2026 in allen Tochtergesellschaften starten, allerdings nur hinter einer internen Sicherheitskontrolle und parallel zum eigenen Modell Samsung Gauss.
Der südkoreanische Konzern kündigte den Schritt am 9. Juni an, wie TechTimes unter Verweis auf Samsung berichtete. Es ist laut Bericht das erste Mal, dass Samsung externe generative KI konzernweit freigibt. Eingesetzt werden Googles Gemini, OpenAIs ChatGPT und Anthropics Claude. Die Freigabe erfolgt drei Jahre nach dem Verbot öffentlicher KI-Dienste im Jahr 2023, nachdem Ingenieure vertrauliche Daten in ChatGPT eingegeben hatten.
Sicherheitsgurt vor dem Modell
Der neue Rollout ist an eine technische Zugangsschicht gebunden. Zwischen April und Mai 2026 testete die DX-Division die drei Dienste in einem zweimonatigen Proof of Concept mit 2500 Beschäftigten, wie TechTimes schreibt. Zugriff erhalten nur Mitarbeiter nach interner Sicherheitsschulung. Die Kontrollschicht soll Prompts prüfen und sensible Inhalte blockieren, bevor Daten an externe Modelle gelangen. Genau diese Sperre fehlte 2023, als Quellcode, eine Fehleranalyse für Anlagen und ein vertrauliches Sitzungsprotokoll in ChatGPT landeten.
Samsung verfolgt dabei ein Zwei-Spuren-Modell. Externe Werkzeuge laufen neben dem hauseigenen System Samsung Gauss. Der Konzern beschreibt den Schritt als Beginn einer „AI transformation“, also eines konzernweiten Umbaus von Entwicklung, Fertigung, Marketing und Support. Chairman Lee Jae-yong hatte bereits in seiner Neujahrsbotschaft im Januar 2026 einen grundlegenden Wandel der Arbeitsweise verlangt, wie der Bericht zusammenfasst.
Unternehmensversionen statt öffentliche Tools
Für Unternehmen ist vor allem die Rückkehr zu externen Modellen unter Vertrags- und Kontrollbedingungen relevant. Der Bericht verweist darauf, dass öffentliche Chatbots ohne belastbare Datenverarbeitung, garantierte Datenresidenz oder verlässliche Löschung problematisch bleiben. Samsung setzt deshalb auf Enterprise-Versionen der Dienste statt auf frei zugängliche Angebote. Das entspricht einem breiteren Trend in Südkorea, nachdem auch Naver und Kakao laut dem im Bericht verlinkten Branchenumfeld ChatGPT und Claude Code in Unternehmensumgebungen erproben.
AX als Konzernprogramm
Samsung ordnet die Freigabe nicht als Einzelprojekt ein, sondern als Teil eines AX-Programms. Ein Unternehmensvertreter nannte den Schritt laut TechTimes den Startpunkt auf dem Weg zu einem „AI-native company“. Die konzernweite Einführung der drei externen Modelle soll noch im Juni 2026 in allen verbundenen Unternehmen beginnen.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.