q.beyond senkt Prognose und beschleunigt KI-Umbau mit bis zu 6 Millionen Euro Kosten

q.beyond senkt Prognose und beschleunigt KI-Umbau mit bis zu 6 Millionen Euro Kosten
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

q.beyond beschleunigt den eigenen KI-Umbau und senkt zugleich die Jahresprognose. Der IT-Dienstleister veranschlagt dafür einmalige Transformationskosten von rund 5 bis 6 Mio. Euro und erwartet ab 2027 jährliche Einsparungen von rund 7 Mio. Euro.

Das Unternehmen kündigte am 10. August 2026 an, die Organisation auf „die neuen technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ auszurichten. q.beyond-CEO Thies Rixen erklärte: „Wir haben jetzt die Chance, die KI-Potenziale noch stärker zu nutzen“. Bereits im zweiten Quartal 2026 bildete q.beyond eine erste Rückstellung von 0,9 Mio. Euro für den Umbau der Service-Organisation.

Cluj übernimmt 24/7-Support

Ab dem dritten Quartal 2026 soll der neue Standort im rumänischen Cluj insbesondere den KI-gestützten 24/7-Support für Kunden übernehmen. Allein daraus ergeben sich laut q.beyond ab dem kommenden Jahr Einsparungen von mehr als 1 Mio. Euro. In den kommenden Monaten will das Unternehmen dafür vor allem im Bereich Managed Services und in der Verwaltung Stellen abbauen.

Ohne die Rückstellung von 0,9 Mio. Euro lag das EBITDA im zweiten Quartal 2026 bei 2,5 Mio. Euro nach 2,7 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz sank auf 43,0 Mio. Euro nach 44,4 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge blieb bei 6 Prozent, das Konzernergebnis lag wie im Vorjahr bei 0,0 Mio. Euro.

Prognose für 2026 sinkt

Für das Gesamtjahr erwartet q.beyond nun einen Umsatz von 176 bis 180 Mio. Euro statt bisher 182 bis 190 Mio. Euro. Beim EBITDA rechnet das Unternehmen nur noch mit 3 bis 7 Mio. Euro statt 10 bis 16 Mio. Euro. Damit verbunden seien ein einmalig negatives Konzernergebnis und ein negativer Free Cashflow, hieß es in der Mitteilung.

Gewinn erst wieder 2027

CFO Nora Wolters begründete das Tempo des Umbaus mit der Marktlage. „Die bestehenden Strukturen passen nicht mehr zu den Marktgegebenheiten“, sagte sie laut q.beyond. Ab dem Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen wieder einen Konzerngewinn sowie einen nachhaltig positiven Free Cashflow.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.