OpenAI und Anthropic fordern verbindliche KI-Regeln in Großbritannien
OpenAI und Anthropic haben vor britischen Abgeordneten gesetzliche Vorgaben für die KI-Sicherheit gefordert. Google DeepMind und Meta unterstützten diese Forderung nicht. Zugleich räumten Regierungsvertreter ein, dass britische Modellprüfungen vollständig von freiwilliger Zusammenarbeit abhängen.
Die Anhörung fand am 13. Oktober 2026 im britischen Ausschuss für Wirtschaft, Innovation, Wissenschaft und Handel statt. Laut WIRED erschienen Vertreter von vier KI-Unternehmen, vier ehemalige Beschäftigte als Hinweisgeber sowie ranghohe Regierungsbeamte. Anthropics Europachef Liam Booth-Smith bezeichnete freiwillige Zusagen als unzureichend. OpenAI-Vizepräsident Tom Duff Gordon unterstützte einen gesetzlichen Rahmen und eine internationale Konvention. Als ersten verpflichtenden Bestandteil nannte er die Meldung von Zwischenfällen.
Google DeepMind und Meta unterstützen keine neuen Gesetze
Google-DeepMind-Vertreter Owen Larter setzte auf Standards, statt einen gesetzlichen Rahmen zu unterstützen. Metas Rob Sherman verwies auf bestehende britische Regulierungsbehörden. Ausschussvorsitzender Liam Byrne erklärte gegenüber WIRED, die Anhörung sollte unterschiedliche Positionen offenlegen und die Grenzen freiwilliger Selbstregulierung verdeutlichen. Der frühere OpenAI-Mitarbeiter Daniel Kokotajlo bezweifelte die Verlässlichkeit unternehmerischer Selbstregulierung. Steven Adler, der OpenAI Ende 2024 verlassen hatte, äußerte Zweifel an der Sicherheitskultur der Branche.
Modellprüfungen ohne verbindliche Eingriffsrechte
Das britische Institut für KI-Sicherheit, kurz AISI, prüft besonders leistungsfähige KI-Modelle vor ihrer Veröffentlichung. Dafür müssen Unternehmen die Modelle freiwillig bereitstellen. Institutsleiter Henry de Zoete bestätigte die Abhängigkeit von Unternehmen und ausländischen Regierungen. AISI kann eine Veröffentlichung auch dann nicht verhindern, wenn es ein Modell für zu gefährlich hält. Cat Little, höchste Beamtin des zuständigen britischen Regierungsamts, bestätigte den freiwilligen Charakter des gesamten Systems.
OpenAI knüpfte weitere Vorabprüfungen in Großbritannien an die Zustimmung der US-Regierung. Anthropic hatte AISI zunächst keinen uneingeschränkten Zugang zu seinem KI-Modell Mythos 5.1 gewähren können. Booth-Smith verwies dafür auf die US-Regierung; inzwischen habe das Institut Zugriff. Parallel warnte MI5-Direktor Ken McCallum vor KI-gestütztem Missbrauch bestehender oder neuer Biowaffen. Byrne will Großbritanniens bevorstehenden G20-Vorsitz und den anschließenden Vorsitz Südkoreas für eine internationale Konvention nutzen.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.