OpenAI löst laut Bericht internes Preparedness-Team auf

OpenAI löst laut Bericht internes Preparedness-Team auf
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

OpenAI hat laut einem Bericht sein internes Preparedness-Team aufgelöst. Die Einheit befasste sich mit der Bewertung möglicher Risiken von Chatbots und KI-Agenten sowie mit Fragen der Absicherung von Modellen.

Wie t3n unter Berufung auf die Financial Times berichtet, wurde das Team vollständig aufgelöst und die Beschäftigten in andere Unternehmensbereiche versetzt. Die Position des „Head of Preparedness“ hatte OpenAI demnach erst Ende 2025 geschaffen.

Aufgaben wandern in andere Bereiche

Dylan Scandinaro, bislang Head of Preparedness bei OpenAI, wechselte dem Bericht zufolge in ein Team, das selbstverbessernde KI-Systeme und deren Sicherheitsfolgen untersucht. Andere frühere Mitglieder des Preparedness-Teams übernahmen demnach Aufgaben in stärker spezialisierten Bereichen. Genannt werden unter anderem Forschungsfelder rund um Biologie und Cybersecurity im Zusammenhang mit KI-Modellen.

Umbau der Sicherheitsstrukturen

Der Schritt steht laut Bericht in einer Entwicklung, die sich seit 2024 abzeichnet. Damals verließ Jan Leike das Team für Superalignment. Er hatte kritisiert, OpenAI lege zu wenig Gewicht auf die Sicherheit von KI-Modellen und fokussiere sich stattdessen auf „funkelnde Produkte“.

Auch weitere Personalabgänge werden in dem Bericht als Teil eines breiteren Umbaus eingeordnet. So werden der Weggang von Ethik-Chefin Chloé Bakalar und von Head of Safety Johannes Heidecke als Hinweise auf Veränderungen in OpenAIs Sicherheitsorganisation genannt.

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