Nvidia: Modulare KI-Rechenzentren sollen bei vorbereiteten Versorgungsanschlüssen in 14 Tagen vor Ort stehen

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Nvidia hat auf der GTC Berlin ein modulares Konzept für KI-Rechenzentren vorgestellt. Partner sollen die Anlagen vor der Auslieferung vollständig integrieren und prüfen. Daneben präsentierte der Anbieter neue Bausteine für abgesicherte KI-Assistenten und deren Zugriff auf Unternehmensdaten.

Nvidia-Chef Jensen Huang stellte NVIDIA DSX POD am 21. Oktober 2026 vor, wie der Unternehmensblog zur Eröffnungsrede berichtet. Das Referenzdesign, eine Bauvorlage für Partner, beschreibt komplette KI-Rechenzentren auf Basis der Rechnerplattform Vera Rubin in modularen Containern. Laut Nvidia verkürzt sich die Installation vor Ort von sechs Monaten auf 14 Tage. Voraussetzung sind bereits vorbereitete Versorgungsanschlüsse am Standort.

Weniger Strom und Kühlwasser

Für die NVIDIA DSX AI Factory Platform, eine Plattform zum Aufbau und Betrieb von KI-Rechenzentren, nennt der Anbieter außerdem Einsparungen beim Betrieb. Der Wasserverbrauch für die Kühlung lasse sich um bis zu 100 Prozent reduzieren. Dieselbe KI-Rechenleistung erfordere bis zu 30 Prozent weniger Strom. Huang beschrieb die zugrunde liegende Plattform als Kombination aus Hardware, Systemsoftware, Programmbibliotheken und Modellen zum Aufbau und Betrieb von KI-Infrastruktur.

Kontrollierter Zugriff auf Unternehmenssysteme

Mit der NVIDIA OpenShell Reference Architecture for Safe AI Agents stellte Huang zudem eine Architektur für abgesicherte KI-Assistenten vor. Diese Systeme können Werkzeuge verwenden und auf Dateien, Netzwerke sowie weitere Ressourcen zugreifen. Die quelloffene Laufzeitumgebung OpenShell, also die Softwareumgebung, in der Programme ausgeführt werden, schaltet sich zwischen Assistenten und erreichbare Systeme. Sie isoliert deren Ausführung auf Betriebssystemebene und setzt Zugriffsregeln durch. Berechtigungen, Überwachung und Regeln sollen sich dabei dynamisch anpassen.

Die ebenfalls vorgestellte NVIDIA Agent Knowledge Foundation verbindet KI-Assistenten mit Unternehmenswissen aus Dokumenten und Datenbanken. Dafür bündelt sie Modelle und Programmbibliotheken. Werkzeuge der Modellfamilie Nemotron erschließen Dokumente und ordnen Informationen nach Relevanz. Neue NVIDIA-Kumo-Modelle erstellen Vorhersagen aus strukturierten Daten, also etwa tabellarisch geordneten Datenbankinhalten.

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