Mistral erhält 3 Milliarden Euro für souveräne KI und internationale Expansion
Mistral hat eine Series-D-Finanzierung über 3 Milliarden Euro abgeschlossen. Der europäische KI-Anbieter will damit seine Forschung, Rechenkapazität und Infrastruktur ausbauen sowie das internationale und kommerzielle Wachstum beschleunigen.
In einer aktuellen Mitteilung gab Mistral den Abschluss der Series-D-Finanzierung bekannt. Die Unternehmensbewertung nach der Finanzierungsrunde liegt demnach bei mehr als 21 Milliarden Euro. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um die bislang größte Eigenkapitalfinanzierung eines europäischen Technologieunternehmens.
Samsung Electronics führte die Runde an. Als weitere Hauptinvestoren beteiligten sich der von EQT verwaltete Scaleup Europe Fund und der bestehende Geldgeber PSG Equity. Die Finanzierung erfolgte drei Jahre nach der Gründung von Mistral.
Ausbau von Forschung und Rechenkapazität
Das neue Kapital soll Mistrals Forschung an leistungsfähigen KI-Systemen deutlich erweitern. Zudem plant das Unternehmen, seine Rechenkapazität für das Trainieren leistungsfähiger Modelle zu erhöhen, die Infrastruktur auszubauen und die internationale Präsenz zu vergrößern.
Mistral ist nach eigenen Angaben inzwischen in 20 Ländern tätig und unterstützt mehr als 125 weltweit aktive Großunternehmen bei geschäftskritischen KI-Vorhaben. Als Kunden nennt das Unternehmen unter anderem Airbus, ASML und HSBC.
Offene Modellparameter und eigene Infrastruktur
Mistral entwickelt Modelle mit offenen Gewichten. Damit sind Modelle gemeint, deren interne, beim Training erlernte Rechenwerte zugänglich sind und von Unternehmen kontrolliert sowie angepasst werden können. Der Anbieter verbindet diese Modelle mit der benötigten Rechenkapazität, Infrastruktur und Anwendungen für den produktiven Einsatz.
Dieser Ansatz soll Organisationen ermöglichen, auf den Modellen aufzubauen, ohne besonders wertvolle Daten, Arbeitsabläufe und internes Wissen außerhalb der eigenen Strukturen offenzulegen. Zugleich sollen Kunden nicht von der Entwicklungsplanung, Preisgestaltung oder Verfügbarkeit eines einzelnen Anbieters abhängig sein.
Souveräne KI umfasst vier Bereiche
In der Darstellung seiner Strategie für souveräne KI unterscheidet Mistral vier Kontrollbereiche. Daten sollen innerhalb der Grenzen einer Organisation verbleiben. Modelle sollen kontrollierbar und anpassbar sein. Rechenkapazität soll privat und planbar zur Verfügung stehen. Produktiv eingesetzte Systeme sollen sich außerdem vollständig kontrollieren und überprüfen lassen.
Damit richtet sich das Unternehmen an Organisationen und Regierungen, die leistungsfähige KI für geschäftskritische Aufgaben einsetzen wollen, dabei aber Kontrolle über Daten, Infrastruktur und internes Wissen behalten möchten.
Geldgeber aus Europa, Asien und Nordamerika
Zu den neuen Investoren zählen Advent, von BlackRock verwaltete Fonds und Konten sowie das Großherzogtum Luxemburg. Auch bestehende Geldgeber beteiligten sich erneut. Dazu gehören unter anderem a16z, ASML, Belfius, BNP Paribas CIB, Bpifrance, Carmignac, DST Global, Eurazeo, General Catalyst, Index Ventures, Korelya Capital, Lightspeed, NVIDIA und Salesforce Ventures.
Die Series-D-Finanzierung folgt auf eine von ASML geführte Series-C-Finanzierung. Mistral sieht in der Unterstützung durch Investoren aus Europa, Asien und Nordamerika eine Bestätigung seines Ansatzes, moderne KI in anspruchsvollen realen Einsatzgebieten bereitzustellen und zugleich die Kontrolle der Kunden über Daten, Infrastruktur und Wissen zu erhalten.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.