IWF erwartet durch KI ein Prozent mehr Produktivität in Europa
Der Internationale Währungsfonds erwartet durch künstliche Intelligenz höhere Produktivität in Europa. Zugleich warnt er vor ungleich verteilten Gewinnen, belasteten Stromnetzen und wachsender Abhängigkeit von ausländischer Technik.
Europas Produktivität kann binnen fünf Jahren um etwa 1 Prozent steigen, berichtete Reuters am 19. September 2026. Der IWF erstellte das Papier für das informelle Treffen der EU-Finanzminister. Dieses fand am 18. und 19. September in Dublin statt. Ein vollendeter EU-Binnenmarkt soll die Nutzung und Erträge gleichmäßiger über 27 Mitgliedstaaten verteilen.
60 Prozent der Beschäftigten betroffen
Rund 60 Prozent der Beschäftigten in fortgeschrittenen europäischen Volkswirtschaften arbeiten laut IWF in stark KI-exponierten Berufen. KI-Werkzeuge steigern bei einem Teil die Produktivität. Andere Beschäftigte droht die Verdrängung, wenn Systeme wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Besonders betroffen sind Tätigkeiten, bei denen KI menschliche Arbeit eher ersetzt als ergänzt.
Fortgeschrittene Volkswirtschaften profitieren nach der IWF-Einschätzung überproportional. Sie sind besser vorbereitet und stärker mit der Technik konfrontiert. Die Erträge und Kosten verteilen sich deshalb ungleich zwischen Ländern, Regionen und Beschäftigten.
Rechenzentren belasten Stromnetze
Europäische Rechenzentren verbrauchen bereits ungefähr 3 Prozent des Stroms auf dem Kontinent. Mit wachsender KI-Nutzung erwartet der IWF einen starken Anstieg. Besonders gefährdet sind Frankfurt, London, Amsterdam, Paris und Dublin. Dort belasten Ansammlungen von Rechenzentren bereits lokale Stromnetze. Der IWF fordert Investitionen in grenzüberschreitende Netze und einen stärker integrierten europäischen Energiemarkt.
Abhängigkeit von USA und China
Die USA und China dominieren laut IWF die Entwicklung von KI-Modellen. Europa droht dadurch eine weitere strategische Abhängigkeit von ausländischer Technik. Der Fonds hält erhebliche Investitionen in eine eigene europäische KI-Industrie für erforderlich. Mario Draghi und die Europäische Kommission hatten zuvor fragmentierte Kapital-, Arbeits- und Energiemärkte als Hemmnis für Investitionen und Innovation benannt.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.