Microsoft stellt auf der Black Hat USA 2026 Angriffe auf Lieferketten und KI-Systeme in den Fokus

Microsoft stellt auf der Black Hat USA 2026 Angriffe auf Lieferketten und KI-Systeme in den Fokus
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Microsoft will auf der Black Hat USA 2026 vor allem über Angriffe auf vertrauenswürdige Software, Entwicklerwerkzeuge und KI-Systeme sprechen. Laut dem Unternehmen verschiebt sich das Bedrohungsbild zunehmend hin zu Angriffen auf Lieferketten, Identitäten, Services und agentische KI.

In einem Blogeintrag vom 17. Juli 2026 beschreibt Microsoft Security diese Entwicklung als Angriff auf Vertrauen selbst. Bedrohungsakteure nähmen nicht mehr nur einzelne verwundbare Systeme ins Visier, sondern „software, services, identities, tools, developer workflows, and AI systems“. Besonders hebt Microsoft hervor, dass KI-Agenten mit weitreichenden Berechtigungen neue Wege zu Code, Daten und Infrastruktur eröffnen könnten.

Der Anbieter kündigt seinen Auftritt auf der Black Hat USA 2026 unter dem Leitmotiv an, Vertrauen im Zeitalter von KI und Supply-Chain-Angriffen zu verteidigen. Dabei verweist Microsoft auf Vorträge und Sessions zu aktuellen Angriffsmustern sowie auf Forschung und praktische Verteidigungsansätze.

Ein zentrales Zitat im Beitrag stammt von Elliot Volkman, Director, Microsoft Threat Intelligence. Er schreibt: „Threat actors are following trust“. Gemeint sind damit laut Microsoft Kampagnen, die sich entlang von Software, Identitäten, Cloud-Diensten, Daten und KI-Systemen bewegen und gerade dort ansetzen, wo Organisationen auf vertrauenswürdige Werkzeuge und Prozesse angewiesen sind.

Neben dem Vortragsprogramm nennt Microsoft auch seinen Stand auf der Veranstaltung. Unter der Nummer 2144 will das Unternehmen Forschung, Community-Angebote und Ansätze für die praktische Abwehr präsentieren. Als Themen werden unter anderem npm-Supply-Chain-Angriffe sowie weitere Sessions von Microsoft Security genannt.

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