Meta lockert Mitarbeiter-Tracking nach Protesten und führt 30-Minuten-Pause ein

Meta lockert Mitarbeiter-Tracking nach Protesten und führt 30-Minuten-Pause ein
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Meta reagiert auf internen Widerstand gegen seine Tracking-Software für KI-Training. Der Konzern erlaubt US-Mitarbeitern nun, die Erfassung von Maus- und Tastaturaktionen für 30 Minuten zu pausieren und erweitert zugleich die Ausnahmeregeln.

Wie heise online am 3. Juni 2026 berichtete, erfasst Meta auf Arbeitsrechnern von US-Beschäftigten Mausbewegungen, Klicks, Tastenanschläge und teils Bildschirmaufnahmen. In einem internen Memo kündigte der Konzern zusätzliche Datenschutzmaßnahmen an. Die Änderungen folgen auf wochenlange Proteste gegen die sogenannte Model Capability Initiative, kurz MCI, die Meta bereits im April 2026 eingeführt hatte. Das Unternehmen erklärte damals, die Daten dienten dem Training agentischer KI-Modelle für Computerbedienung und nicht der Leistungsbewertung.

30 Minuten ohne Erfassung

Die neue Pausefunktion soll Beschäftigten laut Memo erlauben, „etwas Persönliches nachzusehen“. Danach startet die Datenerfassung automatisch erneut. Meta erweitert zudem die Ausnahmen. Künftig können auch Mitarbeiter eine Befreiung beantragen, wenn sie sensible Inhalte bearbeiten, im Homeoffice Bandbreitenprobleme haben oder im Außendienst nur begrenzten Zugang zu Strom nutzen. Zuvor hatten Beschäftigte laut The Information über hohen Datenverbrauch und stärkere Akku-Belastung geklagt.

Meta sichert nach eigenen Angaben weitere Schutzmaßnahmen zu. Aktivitäten würden nur zusammengefasst, statt exakt eingegebene Wörter zu speichern. Zudem hätten wegen strenger Zugriffskontrollen nur wenige Ingenieure Zugang zu den Rohdaten. Das Unternehmen versucht damit, den Widerstand gegen ein System zu begrenzen, das direkt in den Arbeitsalltag eingreift und zugleich Trainingsdaten für neue KI-Funktionen liefern soll.

Widerstand in US-Büros

Der Protest blieb bei Meta nicht intern. Beschäftigte ignorierten laut heise online wiederholt die erforderliche Zustimmung oder schalteten das Programm über Geräteeinstellungen ab. An mehreren US-Standorten verteilten Mitarbeiter Flugblätter gegen die Software und warben für eine Online-Petition. Der Konflikt zeigt, wie umstritten Datensammlung am Arbeitsplatz bleibt, wenn Anbieter damit KI-Agenten trainieren wollen, die später Computeraufgaben selbstständig ausführen sollen.

EU-Recht setzt engere Grenzen

Für Unternehmen in Deutschland und der EU ist der Fall auch wegen der Rechtslage relevant. Heise verweist darauf, dass ein vergleichbares Tracking hier auf erhebliche rechtliche Hürden stoßen würde. Vor allem die DSGVO und arbeitsrechtliche Vorgaben setzen der Erfassung von Tastenanschlägen, Klickpfaden und Bildschirmdaten enge Grenzen. Meta hatte die MCI-Initiative im April 2026 gestartet; die gelockerte Fassung mit Pausefunktion wurde laut heise online Anfang Juni 2026 intern kommuniziert.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.