Kritische Schwachstelle in Ollama ermöglicht Offenlegung von Informationen

Kritische Schwachstelle in Ollama ermöglicht Offenlegung von Informationen
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Eine kritische Schwachstelle in Ollama kann entfernten, anonymen Angreifern die Offenlegung von Informationen ermöglichen. Betroffen sind Versionen vor 0.17.1. Eine Gegenmaßnahme ist verfügbar.

Der Warn- und Informationsdienst des CERT-Bund, des Computer-Notfallteams des Bundes, führt die Sicherheitslücke unter der Kennung WID-SEC-2026-1379. Der CVSS-Basiswert liegt bei 9,1 und entspricht einer kritischen Einstufung. Der zeitabhängige CVSS-Wert beträgt 7,9 und wird als hoch bewertet.

Ollama-Versionen vor 0.17.1 betroffen

Ollama ist eine quelloffene Laufzeitumgebung zum lokalen Ausführen großer Sprachmodelle. Laut Sicherheitshinweis sind Ollama-Versionen vor 0.17.1 betroffen. Als betroffene Betriebssysteme nennt die Meldung Linux, UNIX und Windows sowie eine weitere, nicht näher bezeichnete Kategorie. Seit der Aktualisierung vom 6. September 2026 wird zudem SUSE openSUSE unter den betroffenen Produkten aufgeführt.

Angriff aus der Ferne ohne Anmeldung möglich

Ein entfernter und anonymer Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen, um Informationen offenzulegen. Der Angriff ist aus der Ferne möglich.

Die Meldung wurde ursprünglich am 5. Mai 2026 veröffentlicht und zuletzt am 7. September 2026 aktualisiert. Eine Gegenmaßnahme ist verfügbar.

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