Kimi startet K3 mit 2,8 Billionen Parametern und kündigt Gewichte bis 27. Juli an
Kimi hat mit K3 ein neues Flaggschiffmodell auf seiner API-Plattform gestartet. Der Anbieter rückt dabei vor allem lange Kontexte, visuelles Verstehen und Werkzeugnutzung in den Vordergrund und nennt erstmals einen Termin für die Freigabe der Modellgewichte.
Laut der Produktdokumentation von Kimi ist Kimi K3 das „most capable flagship model“ des Anbieters und arbeitet mit 2,8 Billionen Parametern. Kimi bezeichnet das Modell als „the world’s first open-source model in the 3-trillion-parameter class“. Die vollständigen Modellgewichte sollen bis zum 27. Juli 2026 veröffentlicht werden. K3 bietet laut Dokumentation ein Kontextfenster von 1 Million Token und native visuelle Verarbeitung.
1 Million Token Kontext
Technisch setzt Kimi K3 auf Kimi Delta Attention und Attention Residuals. Hinzu kommt ein Mixture-of-Experts-Aufbau mit 896 Experten, von denen 16 gleichzeitig aktiviert werden. Gegenüber K2 erreiche K3 damit „roughly 2.5x the overall scaling efficiency“, schreibt der Anbieter in der Quickstart-Seite. Für Anwender nennt Kimi außerdem automatisches Caching, Structured Output, Streaming, Vision Input und Dynamic Tool Loading.
Die Dokumentation nennt als Einsatzfelder „long-horizon coding“, „knowledge work“ und „reasoning“. K3 könne mit geringer menschlicher Aufsicht längere Engineering-Aufgaben durchhalten, große Codebasen verarbeiten und Terminal-Werkzeuge koordinieren. Zudem verweist Kimi auf Arbeitsabläufe mit Screenshots und visuellem Feedback in Spielentwicklung, Frontend-Entwicklung und CAD.
Offene Gewichte im Juli
Kimi schreibt, das Modell sei bereits gestartet, arbeite aber noch eng mit Inference-Partnern und Open-Source-Maintainern an einem zuverlässigen Start im Ökosystem. Weitere Details zu Architektur, Training und Evaluation kündigt der Anbieter mit dem technischen Bericht zu Kimi K3 an. Die Freigabe der vollständigen Gewichte ist laut Kimi bis zum 27. Juli 2026 geplant.
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