JRC und Europol untersuchen zehn Datenschutztechnologien für Ermittlungsbehörden

JRC und Europol untersuchen zehn Datenschutztechnologien für Ermittlungsbehörden
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Das Gemeinsame Forschungszentrum und Europol bewerten neue Datenschutztechnologien für Europas Strafverfolgung. Künstliche Intelligenz und verschlüsselte Datenverarbeitung sollen Ermittlungen unterstützen, erschweren aber zugleich den Zugriff auf digitale Beweise.

Die am 8. September 2026 veröffentlichte Untersuchung behandelt zehn Technologien und grundlegende Neuerungen. Fachleute wählten sie aus fast 200 Hinweisen auf technische und gesellschaftliche Veränderungen aus. Beteiligt waren Vertreter aus Strafverfolgung, Forschung, Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft.

KI erkennt Muster und Fälschungen

Künstliche Intelligenz kann laut JRC und Europol Muster in großen Datenbeständen sowie Verbindungen zwischen komplexen Informationen erkennen. Ermittlungsbehörden können damit auch manipulierte Medien aufspüren. Dazu zählen künstlich erzeugte Bilder, Videos und Tonaufnahmen. Kriminelle nutzen solche Fälschungen unter anderem für Betrug, Identitätsmissbrauch oder manipulierte digitale Beweise.

Verteilte Register wie Blockchain-Systeme können illegale Finanzierung und Geldwäsche erleichtern. Ihre transparenten, dauerhaften Aufzeichnungen helfen jedoch beim Verfolgen verdächtiger Transaktionen. Die Untersuchung nennt außerdem kompromittierte digitale Identitäten und gestohlene digitale Wertmarken, die digitale Werte oder Rechte repräsentieren, als Risiken.

Auswertung trotz Verschlüsselung

Vollständig homomorphe Verschlüsselung erlaubt Analysen geschützter Daten, ohne deren Inhalte offenzulegen. Ermittler könnten damit Finanztransaktionen nach Geldwäsche-Mustern durchsuchen. Die zugrunde liegenden Transaktionsdaten blieben dabei verborgen. JRC und Europol sehen zugleich Regelungsbedarf bei Zugriffsrechten und zulässigen Suchmerkmalen.

Vorbereitung auf Quantencomputer

Europäische Behörden benötigen nach Einschätzung der Studienautoren Fachwissen zu KI, verschlüsselter Datenverarbeitung, Quantentechnik, 6G und verteilten Registern. Hinzu kommen geeignete technische Lösungen, gemeinsame Werkzeuge und angepasste digitale Forensik. Quantencomputer können bestehende Verschlüsselungssysteme langfristig schwächen. Quantenkommunikation verspricht dagegen besonders geschützte Übertragungskanäle.

Das EU-Politiklabor des JRC und das Innovationslabor von Europol entwickelten die Untersuchung zu neuen Datenschutztechnologien gemeinsam. Sie gehört zur Technologiefrüherkennung des JRC und zur technischen Beobachtung von Europol.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.