Inflationssorgen treffen KI-Branche: Samsung und SoftBank verlieren deutlich
Steigende US-Inflation und Sorgen über die Verschuldung der KI-Branche haben einen weltweiten Ausverkauf von Technologieaktien verschärft. Besonders stark verloren Speicherchiphersteller und der Technologieinvestor SoftBank. Anleger rechnen mit weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank.
Am 15. Oktober 2026 verlor Samsung Electronics laut Guardian 9,5 Prozent, SK Hynix büßte fast 11 Prozent ein. Der südkoreanische Kospi 200, ein wichtiger Aktienindex des Landes, schloss 8,1 Prozent niedriger auf einem Sechsmonatstief. Automatische Schutzmechanismen unterbrachen zwischenzeitlich den Handel. Der Index enthält besonders viele Speicherchiphersteller. In Japan sank der Nikkei 225, ein wichtiger japanischer Aktienindex, um 4,9 Prozent.
Höhere Zinsen belasten KI-Investitionen
SoftBank, ein großer Investor beim ChatGPT-Anbieter OpenAI, verlor 10 Prozent. Auslöser der Marktunruhe waren überraschend hohe US-Inflationszahlen. Die Verbraucherpreise, also die Preise, die private Haushalte für Waren und Dienstleistungen zahlen, stiegen im September gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent. Bei den Erzeugerpreisen, also den Preisen, die Hersteller für ihre Waren verlangen, betrug der Anstieg 6,3 Prozent, der stärkste seit Dezember 2022. Einige Marktteilnehmer rechnen bereits zum Monatsende mit einer weiteren Zinserhöhung der Federal Reserve.
Analysten der Deutschen Bank unter Leitung von Jim Reid verwiesen auf Preissteigerungen über viele Warengruppen hinweg. Die Inflation gehe damit nicht allein auf höhere Energiekosten zurück. Zum Handelsstart in den USA fiel der Nasdaq Composite, ein Aktienindex der US-Börse Nasdaq, um weitere 1,4 Prozent. Zu den frühen Verlierern gehörten Dell, Hersteller von Rechenzentrumsservern, und Coherent, ein Komponentenhersteller für KI-Rechenzentren.
Währungsfonds warnt vor weltweiten Folgen
Der Internationale Währungsfonds warnte in dieser Woche laut Guardian-Bericht vor weltweiten Folgen eines Einbruchs der KI-Aktienkurse für die Finanzstabilität. Neben den USA seien asiatische Märkte besonders exponiert. Großbritannien und die Eurozone seien potenziell stärker abgeschirmt; Anleger mit US-Beteiligungen wären dennoch betroffen. In Taiwan verlor der Chiphersteller TSMC 2 Prozent, obwohl er das sechste Quartal in Folge Gewinne meldete.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.