Google stellt Open-Source-Compiler HEIR für private KI auf verschlüsselten Daten vor
Google hat am 14. August 2026 mit HEIR ein neues Open-Source-Werkzeug für private KI vorgestellt. Der Compiler soll Inferenz auf verschlüsselten Daten praktikabler machen und adressiert damit Datenschutzanforderungen in sensiblen Bereichen wie Gesundheit und Finanzen.
In einem Blogbeitrag von Google beschrieb Staff Software Engineer Jeremy Kun HEIR als „open source compiler“ für „cryptographically-secure private AI inference“. HEIR steht für Homomorphic Encryption Intermediate Representation und ist laut Google Teil des Private Computing Toolkit.
Berechnungen auf verschlüsselten Daten
Google stellt homomorphe Verschlüsselung als Ansatz dar, mit dem Server Berechnungen direkt auf verschlüsselten Daten ausführen können. Die Ergebnisse werden ebenfalls verschlüsselt zurückgegeben, ohne dass die zugrunde liegenden Informationen offengelegt werden müssen. Als Beispiel nennt der Beitrag einen Cloud-Dienst, der Empfehlungen erzeugen kann, ohne die Merkmale eines Nutzers im Klartext zu sehen.
Zugleich verweist Google auf den weiterhin erheblichen Zusatzaufwand dieser Technik. Im Blog ist von einem „nontrivial cost overhead“ die Rede, allerdings seien diese Kosten „rapidly decreasing“.
HEIR soll die Umsetzung vereinfachen
Nach Darstellung von Google ist die Anpassung von Software an homomorphe Verschlüsselung bislang komplex und erfordert spezialisiertes Fachwissen. HEIR soll diese Hürde verringern, indem der Compiler die Entwicklung entsprechender Anwendungen erleichtert. Der Fokus der Ankündigung liegt darauf, private KI-Inferenz technisch zugänglicher zu machen.
Einsatz in sensiblen Bereichen
Als mögliche Anwendungsfelder nennt Google insbesondere regulierte Branchen wie das Gesundheitswesen und den Finanzsektor. Dort könne Datenschutz eine zentrale Voraussetzung für den Einsatz von KI-Diensten sein. Der Beitrag verweist außerdem auf praktische Grenzen lokaler Verarbeitung auf Endgeräten sowie auf den Schutz proprietärer Modelle.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.