Google reserviert über drei Millionen TPU-Chips bei Intel, Nvidia testet Feynman-Fertigung
Google und Nvidia suchen laut einem Bericht nach Alternativen zu TSMC. Der Engpass bei KI-Chips erreicht damit die Fertigungsebene. Für Rechenzentren und KI-Dienste großer Anbieter wird die Produktionskapazität selbst zum strategischen Faktor.
Google hat bei Intel die Fertigung von mehr als drei Millionen KI-Chips für das Jahr 2028 bestellt, berichtet The Decoder unter Verweis auf The Information. Gemeint sind Googles TPU-Beschleuniger für KI-Workloads in eigenen Rechenzentren. Nvidia testet dem Bericht zufolge zugleich Intels Fertigungstechnik für die kommende Feynman-GPU-Architektur, hat aber noch keinen Produktionsauftrag erteilt. Auslöser ist die hohe Auslastung von TSMC, das den Markt für moderne KI-Chips bislang dominiert.
TSMC stößt an Grenzen
Der Engpass ist nicht neu, wurde Anfang Juni 2026 aber ungewöhnlich klar benannt. TSMC-Chef C.C. Wei erklärte am Donnerstag laut Bericht, die globale Chipversorgung könne die KI-getriebene Nachfrage noch über Jahre nicht decken. Damit verschiebt sich der Wettbewerb von Modellqualität und Software zunehmend in die Lieferkette. Für Anbieter großer KI-Dienste wie Google zählt nicht nur die Architektur, sondern auch gesicherte Wafer-Kapazität für die nächsten Produktzyklen.
Die Nachricht betrifft den Markt für KI-Werkzeuge indirekt, aber spürbar. Modelle hinter Chatbots, Copiloten und Büroassistenten laufen auf GPU- und TPU-Clustern in Hyperscale-Rechenzentren. Wenn Fertigungskapazitäten knapp bleiben, steigen die Kosten pro Ausbauwelle. Google setzt für Gemini und andere KI-Dienste seit Jahren auf eigene TPUs. Nvidia liefert die Standardplattform für viele Cloud-Anbieter und Unternehmenskunden. Eine zweite Fertigungsquelle würde daher nicht nur die Versorgung absichern, sondern auch den Zeitplan neuer Generationen stabilisieren.
Intel sucht die Rückkehr
Für Intel ist der Vorgang mehr als ein Testlauf. Die Foundry-Sparte kämpft seit Jahren mit Verlusten, Verzögerungen und Zweifeln an der Wettbewerbsfähigkeit. Gerade deshalb gilt jeder externe Großkunde als Signal. Laut dem Bericht von The Decoder prüft auch der Speicherhersteller SK Hynix, ob seine Chips mit Intels Packaging kompatibel sind. Fällt dieser Test positiv aus, würde das Intels Position bei weiteren Chipdesignern stärken.
Börse reagiert sofort
Der Markt reagierte am 8. Juni 2026 umgehend. Intels Aktienkurs stieg nach Veröffentlichung des Berichts um mehr als zehn Prozent. Einen bestätigten Nvidia-Auftrag gibt es bisher nicht, doch schon die Validierung für Feynman erhöht den Druck auf TSMC. Der Bericht nennt für Google bereits eine konkrete Größenordnung von über drei Millionen Chips mit Zieljahr 2028.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.