Google prüft Samsung für TPU-Produktion ab 2028 neben TSMC
Google verhandelt laut heise online mit Samsung über die Fertigung künftiger TPU-Chips. Für Unternehmen ist das vor allem deshalb relevant, weil Googles eigene KI-Infrastruktur die Basis für Gemini und weitere Cloud-Dienste des Konzerns bildet.
Wie heise online am 12. Juni 2026 berichtet, geht es um Teile der für 2028 geplanten 10. TPU-Generation. Bislang lässt Google seine Tensor Processing Units üblicherweise von TSMC in Taiwan fertigen. Nun könnte Samsung Electronics einen Teil der Produktion übernehmen. Der Bericht verweist darauf, dass TSMC weiterhin den Großteil herstellen soll. Für Samsung wäre ein Google-Auftrag ein wichtiger Ausbau des Foundry-Geschäfts nach mehreren Verlustjahren im Chipbereich.
Zweite Quelle für TPUs
Die mögliche Doppelstrategie mit TSMC und Samsung betrifft einen Kernbereich von Googles KI-Stack. TPUs treiben interne Modelle und Cloud-Angebote an, darunter auch Gemini in Google Workspace. Für Anwender in Unternehmen ist das kein Produktstart, aber ein Infrastrukturthema mit direktem Bezug zu Verfügbarkeit und Kapazität. Heise verweist darauf, dass Samsung zuletzt bereits Aufträge von Tesla und Nvidia sichern konnte. Ein zusätzlicher Auftrag von Google würde die Rolle des südkoreanischen Konzerns im Wettbewerb mit TSMC weiter stärken.
Eine offizielle Bestätigung von Google oder Samsung nennt der heise-Bericht nicht. Die Nachricht ordnet sich jedoch in den breiteren Ausbau spezialisierter KI-Hardware ein. Gerade bei großen Sprachmodellen steigen Bedarf und Kosten für Training und Inferenz seit 2024 deutlich. Anbieter wie Google, Microsoft und OpenAI investieren deshalb parallel in Rechenzentren, eigene Chips und zusätzliche Fertigungspartner. Für Google sind TPUs seit Jahren ein zentrales Unterscheidungsmerkmal gegenüber GPU-basierten Standardplattformen.
Samsung sucht Anschluss
Für Samsung hat der Vorgang auch industriepolitisches Gewicht. Der Konzern kämpfte laut heise jahrelang mit Verlusten im Chipgeschäft und holt erst langsam auf. Ein Auftrag für die 10. TPU-Generation ab 2028 würde deshalb nicht nur Umsatz bringen, sondern auch Referenzwirkung im KI-Markt. TSMC dominiert die Auftragsfertigung für Hochleistungschips seit Jahren. Jeder zusätzliche Großkunde ist für Samsung ein Signal an weitere Chipentwickler, die ihre Lieferketten breiter aufstellen wollen.
Kein Produkttermin genannt
Der heise-Bericht nennt als Zeithorizont die für 2028 geplante 10. TPU-Generation. Angaben zu Stückzahlen, Fertigungsprozessen oder einem Vertragswert wurden in dem Bericht vom 12. Juni 2026 nicht veröffentlicht.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.