Google.org und Bund fördern Schutz historischer Dokumente vor KI-Fälschungen
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und Google.org unterstützen ein Projekt zum Schutz historischer Digitalbestände vor KI-Fälschungen. Die Initiative soll Archiven, Museen und Gedenkstätten ermöglichen, die Echtheit ihrer Dokumente mit einem offenen technischen Verfahren digital nachzuweisen.
Das Bundeskulturministerium stellt dafür 100.000 Euro bereit, die gemeinnützige Google-Stiftung weitere 300.000 Euro. Das berichtet dpa im Handelsblatt am 23. Oktober 2026. Die geförderte globale Initiative für authentische Erinnerung, kurz GAMI, bietet eine herstellerunabhängige Lösung an, die nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden ist. Diese versieht historische Dokumente mit einem verschlüsselungsgestützten digitalen Fingerabdruck, also einer eindeutigen digitalen Kennung, die spätere Änderungen erkennbar macht. Hinzu kommen ein Zeitstempel, der den Zeitpunkt der Erfassung festhält, und eine institutionelle Signatur, die bestätigt, welche Einrichtung für das Dokument einsteht.
Herkunftsnachweise gegen verfälschte Geschichte
Den Anstoß gab ein offener Brief von NS-Gedenkstätten vom 13. Januar 2026. Die Einrichtungen warnten vor zwei Risiken generativer KI, die künstliche Inhalte erzeugt: Fälschungen könnten als historische Tatsachen verbreitet werden. Zugleich könnten echte Dokumente als künstlich erzeugt abgetan werden. Anders als moderne Medien enthalten historische Objekte meist keine eingebetteten Herkunftsnachweise.
Weimer betonte die Bedeutung historischer Wahrheiten für eine wehrhafte Demokratie und verwies auf die Sorgen der Gedenkstätten.
Erste Testläufe in zwei Gedenkstätten
Hinter GAMI steht das bayerische Unternehmen Authentic Memory unter Leitung von Gründer Pablo Toussaint. Es ist eine Ausgründung der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Erste erfolgreiche Testläufe des Verfahrens fanden bereits mit den KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg statt.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.