Google Cloud stellt Open Knowledge Format für KI-Agenten und Knowledge Catalog vor

Google Cloud stellt Open Knowledge Format für KI-Agenten und Knowledge Catalog vor
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Google Cloud hat mit dem Open Knowledge Format ein offenes Markdown-Schema für KI-Agenten vorgestellt. Der Anbieter will damit verstreutes Organisationswissen portabel machen und den Kontextzugriff für Agenten in Tools wie BigQuery und Knowledge Catalog vereinheitlichen.

Wie The Decoder am 14. Juni 2026 berichtet, veröffentlichte Google Cloud die Spezifikation als OKF v0.1. Das Format beschreibt Wissen als Verzeichnis aus Markdown-Dateien mit YAML-Frontmatter. Vorgeschrieben ist nur ein Feld namens „type“. Weitere Felder wie Titel, Beschreibung, Ressource, Tags und Zeitstempel bleiben optional. Google Cloud zielt damit auf ein Problem, das viele Agentenprojekte bremst: Kontext liegt oft verteilt in Wikis, Metadaten-Katalogen, Code-Kommentaren und Notebook-Zellen.

Minimalformat ohne Plattformbindung

Die Spezifikation folgt laut Bericht drei Grundsätzen. Erstens bleibt das Schema bewusst knapp. Zweitens trennt es Produzenten und Konsumenten von Wissen. Drittens bindet es das Format weder an einen Cloud-Anbieter noch an eine Datenbank oder ein Agent-Framework. Konzepte verlinken sich mit normalen Markdown-Links. So entsteht ein Wissensgraf, der in jedem Editor lesbar und auf GitHub darstellbar ist. Das greift das „LLM-Wiki“-Muster auf, das zuletzt von Andrej Karpathy populär gemacht wurde.

Für Unternehmen ist der praktische Punkt die Portabilität. Bislang entstehen ähnliche Strukturen oft als Obsidian-Vaults, AGENTS.md- oder CLAUDE.md-Dateien und als „Metadata as Code“-Repos. Diese Sammlungen funktionieren meist nur im jeweiligen System. Google Cloud will genau diese Abschottung aufbrechen. Ein von Menschen gepflegtes Bundle soll von einem Agenten gelesen werden können. Ein maschinell erzeugtes Bundle soll sich wiederum in einem Visualizer prüfen lassen.

Referenzcode für BigQuery

Zusammen mit OKF veröffentlichte Google Cloud mehrere Referenzimplementierungen. Dazu gehört ein Enrichment-Agent, der BigQuery-Datensätze durchläuft und für jede Tabelle ein OKF-Dokument erstellt. Hinzu kommen ein statischer HTML-Visualizer sowie drei Beispiel-Bundles für GA4-E-Commerce, Stack Overflow und Bitcoin-Datensätze, wie The Decoder unter Verweis auf Google Cloud berichtet. Damit adressiert der Anbieter direkt Datenbestände, die in Analyse- und Reporting-Prozessen häufig von Agenten erschlossen werden sollen.

Knowledge Catalog nimmt OKF auf

Parallel hat Google Cloud seinen Knowledge Catalog aktualisiert. Der Dienst kann OKF nun aufnehmen und an Agenten ausliefern. Das ist für Workspace-nahe und Cloud-basierte Datenprozesse relevant, weil Kontextdaten damit nicht nur dokumentiert, sondern auch maschinenlesbar verteilt werden. Die Spezifikation und der Code stehen laut Bericht auf GitHub bereit, die Integration in den Knowledge Catalog ist separat dokumentiert. Veröffentlicht wurde das Format als Version 0.1 am 14. Juni 2026.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.