GitHub bringt persistente Memory und Ollama in Copilot für JetBrains
GitHub erweitert Copilot für JetBrains um persistente Memory, lokale Modelle über Ollama und zusätzliche Unternehmensrichtlinien. Das Update vom 11. August 2026 zielt auf mehr Kontrolle in Organisationen und weniger Reibung in täglichen Chat- und Terminal-Abläufen.
Wie GitHub im Changelog vom 11. August 2026 mitteilte, erhalten Administratoren neue serverbasierte Einstellungen für GitHub Copilot. Diese Richtlinien betreffen die Verfügbarkeit des Plugins, den Zugriff auf MCP-Server, das Verhalten bei Permission-Bypass und OpenTelemetry-Einstellungen. Gleichzeitig kann Copilot Informationen nun sitzungsübergreifend speichern und in späteren Agent-Chats wieder abrufen.
Mehr Kontrolle für Organisationen
Die neue Memory-Funktion soll Projektkontext und Präferenzen zwischen Gesprächen erhalten. Verwalten lässt sie sich über den Schalter Copilot Memory im Copilot-Einstellungsportal, wie GitHub in der verlinkten Produktnotiz beschreibt. Für Unternehmen relevanter sind die neuen Enterprise Managed Settings, weil sie zentrale Vorgaben für Copilot in Organisationen auf Serverebene bündeln.
Ollama als lokaler Modellpfad
Neu ist auch Ollama als BYOK-Provider in GitHub Copilot für JetBrains. Laut GitHub unterstützt die Integration die Konfiguration des Providers und die Modellauswahl in der JetBrains-Umgebung. Damit lassen sich lokale Modelle in den Entwicklungsablauf einbinden. Zudem sind Codex-Sitzungen jetzt in Agent-Debug-Logs sichtbar, und Codex-Workflows unterstützen aktualisierte Permission-Modi sowie Anpassungen über Instructions und Skills.
Weniger Schritte im Alltag
Im Arbeitsalltag soll das Release vor allem Chat- und Terminal-Abläufe glätten. GitHub Copilot für JetBrains kann Copilot CLI nun aus integrierten Terminals unter macOS, Linux und Windows automatisch installieren. Außerdem wurden Datei- und Ordner-Referenzen mit # in Copilot-, Claude- und Codex-Chat-Eingaben wiederhergestellt. Nach Angaben von GitHub verbessert das Update zudem die Zuverlässigkeit bei MCP-Ausführung und Freigaben, Terminal-Ausgaben, Cloud-Agents und diff-basiertem Editieren.
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