GitHub bringt AI-Credit-Pools für Kostenstellen in die Billing-Oberfläche
GitHub verlagert die Verwaltung von AI-Credit-Pools für Kostenstellen in die Billing-Oberfläche. Damit lassen sich Copilot-Ausgaben seit dem 20. Juli 2026 ohne REST API direkt in der Weboberfläche steuern.
GitHub hat die Neuerung am 20. Juli 2026 im Changelog veröffentlicht. AI-Credit-Pools lassen sich nun dort verwalten, wo Kostenstellen erstellt und bearbeitet werden. Zuvor war das nur über die REST API möglich. Die Funktion gilt für Copilot Business und Copilot Enterprise auf GitHub Enterprise Cloud. Beim Anlegen oder Ändern einer Kostenstelle wird der AI-Credit-Pool per Schalter aktiviert.
Grenzen aus Lizenzen berechnet
GitHub berechnet das Limit des Pools automatisch aus den zugewiesenen Lizenzen und passt es an, wenn Lizenzen hinzugefügt oder entfernt werden. Eine feste Zahl wird daher nicht manuell gesetzt. Am Limit stehen laut GitHub zwei Optionen bereit: weitere enthaltene Nutzung blockieren oder zusätzliche Ausgaben zulassen, falls das Enterprise-Konto Overages erlaubt.
Der Anbieter trennt den AI-Credit-Pool klar vom Budget einer Kostenstelle. Der Pool verhindert, dass eine Kostenstelle mehr enthaltene AI-Credits verbraucht, als ihre eigenen Copilot-Lizenzen finanzieren. Das Budget begrenzt dagegen gemessene Gebühren, nachdem der Pool ausgeschöpft ist. Beide Einstellungen lassen sich auf derselben Kostenstelle kombinieren.
Ausbau der Copilot-Kostenkontrolle
Die Änderung folgt auf mehrere Copilot-Updates vom 17. Juli 2026. Im Changelog nannte GitHub an diesem Tag unter anderem Repository-weite Nutzungsmetriken als allgemein verfügbar sowie die Copilot-App in der Usage Metrics API. Der neue UI-Schritt ergänzt diese Verwaltungsfunktionen um eine direkte Steuerung in der Abrechnungsoberfläche auf GitHub Enterprise Cloud.
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