Føtex erprobt humanoide Roboter für das nächtliche Einräumen
Die dänische Supermarktkette Føtex lässt menschenähnliche Roboter für das nächtliche Auffüllen von Regalen lernen. Der mehrjährige Versuch soll Beschäftigte von Routinearbeiten entlasten. Noch arbeiten die Maschinen langsamer als Menschen.
Die Schulung begann im Juni in Lyngby nördlich von Kopenhagen, berichtete Euronews am 14. Oktober 2026 unter Mitarbeit von AP. Hive Robots entwickelt die Software und trainiert die Maschinen des chinesischen Herstellers Unitree. Das dänische Jungunternehmen strebt an, dass die Roboter Anfang 2027 einige Produkte eigenständig nachts einräumen. Die Geschäfte sollen den Dienst stundenweise bezahlen.
Menschen führen die Bewegungen vor
Ein Bediener steuert den Roboter mit einer Brille für virtuelle Realität und Handsteuergeräten beim Aufnehmen und Einräumen von Nudelpackungen. Diese Vorführungen liefern Daten, mit denen die Maschine die Aufgaben selbstständig erlernen soll. Laut Hive-Robots-Roboterbediener Roger Sala müssen dafür zahlreiche kleine Handlungsschritte vermittelt werden. Arme, Beine und Finger ermöglichen laut dem Unternehmen den Einsatz in bestehenden Ladenräumen, ohne deren Anordnung zu verändern. Fortschritte bei KI sollen nach Einschätzung des Anbieters Tempo und Präzision verbessern.
Regalarbeit bindet viel Personalzeit
Føtex schätzt den Anteil des Wareneinräumens laut dem Euronews-Bericht auf 40 bis 50 Prozent der Arbeitszeit. Laut Hive Robots hat die Kette zudem Schwierigkeiten, junge Beschäftigte für diese Aufgabe zu gewinnen. Die Muttergesellschaft Salling Group betont, der Versuch solle Beschäftigte unterstützen und nicht ersetzen. Sie betreibt mehr als 2.100 Geschäfte in Dänemark, Deutschland, Polen, Lettland, Estland und Litauen.
Als weitere Aufgaben nennt Føtex das Erkennen fehlender oder falsch platzierter Waren, das Entfernen leerer Kartons und die Kontrolle von Mindesthaltbarkeitsdaten. Betriebsdirektor Simon Kudsk strebt langfristig einen oder zwei humanoide Roboter je Filiale an. Bis sämtliche Føtex-Geschäfte solche Maschinen einsetzen, könnte es nach seiner Einschätzung bis zu fünf Jahre dauern.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.