EU-Kommission plant Altersgrenze für soziale Medien und Schutzregeln für KI-Chatbots
Die EU-Kommission plant strengere Schutzvorgaben für Minderjährige bei sozialen Medien, Videospielen und KI-Chatbots. Unter 15-Jährige sollen Konten auf bestimmten Plattformen nur mit Zustimmung ihrer Eltern erstellen dürfen.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll den Entwurf voraussichtlich in ihrer Rede zur Lage der Union im Europäischen Parlament vorstellen. Die Veröffentlichung des geplanten EU-Kids-Acts, eines Gesetzes zum Schutz von Kindern im Internet, ist für Donnerstag vorgesehen, berichtet Euronews unter Berufung auf ein vertrauliches Dokument.
Eltern müssen Konten genehmigen
Die Altersgrenze soll soziale Medien und Videoplattformen wie Instagram, TikTok und YouTube erfassen. Anbieter müssten ihre digitalen Dienste zudem von Beginn an sicher für Minderjährige gestalten. Eine von der EU-Kommission eingesetzte Expertengruppe hatte im Juli Empfehlungen zum Schutz von Kindern im Internet veröffentlicht.
KI-Begleiter fallen unter Regeln
Der Entwurf erfasst auch Videospiele sowie KI-gestützte Chatbots und Begleiter. Das Dokument beschreibt diese als virtuelle Werkzeuge für Ratschläge zur psychischen Gesundheit und persönlichen Entwicklung Minderjähriger. Spanien und die Niederlande hatten eine solche Erweiterung in der vergangenen Woche verlangt.
Zehn Staaten treiben Verbote voran
Frankreich, Griechenland, Österreich, Dänemark, Spanien, Belgien, Italien, Deutschland, Polen und die Niederlande prüfen oder entwickeln nationale Altersbeschränkungen. Die EU-Kommission will mit einer unionsweiten Regelung unterschiedliche nationale Vorgaben vermeiden.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.