ElevenLabs startet Ads Engine für lokalisierte Kampagnen in mehr als 50 Sprachen
ElevenLabs erweitert seine Kreativplattform um ein Werkzeug für Werbekampagnen. Der neue Ads Engine lokalisiert Anzeigen automatisiert in mehr als 50 Sprachen und bindet sich zum Start direkt an Google Ads und Meta Ads an.
Der Anbieter stellte den Ads Engine auf seiner Website am Montag, 22. Juni 2026, als neuen Produktbereich innerhalb von ElevenCreative vor. Das System übernimmt laut ElevenLabs Textübersetzung, Bildanpassung und Video-Synchronisation und spielt die lokalisierten Varianten zurück in Werbeplattformen. Zum Start werden Google Ads für Search-Textanzeigen sowie Meta Ads für Text, Bild und Video unterstützt. LinkedIn nennt ElevenLabs bereits als Quelle für bestehende Creatives, obwohl die FAQ bei den aktiven Ausspielkanälen zunächst nur Google und Meta aufführen.
Dubbing V2 für Videoanzeigen
Für Bewegtbild setzt der Anbieter auf seine Dubbing-V2-Technik. Sie soll Stimme, Tempo und Emotion des Originals in der Zielsprache erhalten. ElevenLabs beschreibt das Ergebnis als Aufnahme, die klinge, als habe der Sprecher den Spot selbst eingesprochen. Damit geht das Produkt über klassische Übersetzung hinaus. Es passt auch Text-Overlays in Bildern an und verändert auf Wunsch die Bildkomposition für einzelne Märkte. Die Lokalisierung umfasst damit Audio, Video, Bild und Text in einem Ablauf.
Neu ist auch die direkte Verbindung zu Werbekonten. Ads Engine zieht vorhandene Creatives aus Plattformen wie Google, Meta und LinkedIn, ohne dass sie zuvor in ElevenCreative erstellt wurden. Eine Programmierschnittstelle gibt es zum Start nicht. ElevenLabs bezeichnet die erste Version ausdrücklich als „UI-only at V1“. Für Teams mit Freigabeprozessen bietet der Anbieter einen optionalen Prüfpfad, der lokalisierte Assets vor der Veröffentlichung zur Abnahme vorlegt. Diese Funktion ist erst ab dem Scale-Tarif verfügbar.
Leistungsdaten steuern Varianten
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der laufenden Kampagnenpflege. ElevenLabs integriert laut Produktseite eine Erkennung für Ad Fatigue, also nachlassende Werbewirkung. Das System markiert Creatives mit sinkender Performance, damit neue Varianten vor einem stärkeren Rückgang erstellt werden. Zusätzlich lassen sich Vorlagen anlegen, die Zielsprachen, Freigabeschritte und Regeln für Bildanpassungen einmalig festlegen. Danach können weitere Kampagnen mit derselben Konfiguration lokalisiert werden.
Verfügbar ab Pro-Tarif
Ads Engine ist laut ElevenLabs ab dem Pro-Plan erhältlich, während Limits für Varianten pro Monat, verbundene Werbekonten und verfügbare Sprachen gelten. Für größere Volumina verweist der Anbieter auf Enterprise-Preise über den Vertrieb. Auf der Produktseite heißt es zudem, weitere Plattformen und Anzeigenformate seien geplant. Zum Start am 22. Juni 2026 bleiben Google Ads und Meta Ads die einzigen ausdrücklich unterstützten Ausspielsysteme.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.