Datadog erweitert Observability-Plattform um KI-Agenten für SRE und Datensouveränität

Datadog erweitert Observability-Plattform um KI-Agenten für SRE und Datensouveränität
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Datadog baut seine Observability-Plattform zu einem autonomeren KI-Betriebswerkzeug aus. Auf der DASH-Konferenz stellte der Anbieter neue Funktionen für SRE, KI-Sicherheit und Datensouveränität vor, darunter einen Agenten für Störungsanalyse und ein Modell für kundeneigene Cloud-Speicher.

Datadog kündigte die Neuerungen am 10. Juni 2026 auf seiner jährlichen DASH-Konferenz an, wie heise online berichtet. Im Mittelpunkt stehen Bits AI SRE, AI Guard und Bring Your Own Cloud Logs. Laut der von heise zitierten Ankündigung von Datadog sollen Unternehmen damit schnellere Softwarezyklen und komplexere KI-gestützte IT-Umgebungen besser kontrollieren. Chief Product Officer Yanbing Li formulierte das Ziel so: „operational control around these systems“.

Agent statt klassischer AIOps

Bits AI SRE geht laut Datadog über klassische AIOps-Ansätze hinaus. Der Agent greift auf Metriken, Logs, Traces, Topologiedaten und verknüpfte Runbooks zu, etwa aus Confluence. Statt nur Alarme zu korrelieren, bildet das System mehrere Hypothesen zur Fehlerursache, prüft sie mit gezielten Abfragen und markiert sie als bestätigt, verworfen oder unklar. Datadog grenzt das Produkt damit von Angeboten von Dynatrace, Splunk und Elastic ab, die nach Darstellung des Anbieters stärker auf regelbasierte Korrelation setzen.

Der Hersteller beschreibt Bits AI SRE als „agentic team colleague“. Das System soll nicht nur die Ursachenanalyse beschleunigen, sondern auch autonome Betriebsabläufe ermöglichen. Für IT-Teams ist das vor allem dort relevant, wo KI-Anwendungen und verteilte Cloud-Dienste die Zahl der Telemetriedaten erhöhen. Datadog positioniert den Agenten dabei als modellagnostischen Orchestrator, der verschiedene Modelle und Werkzeuge in bestehende Betriebsprozesse einbindet.

Schutz vor Prompt Injection

Mit AI Guard erweitert Datadog die Plattform zugleich um Sicherheitsfunktionen für KI-Anwendungen. Das Werkzeug soll Agenten und andere KI-Systeme gegen Prompt Injection absichern. Solche Angriffe zielen darauf, Modelle mit manipulierten Eingaben zu unerwünschten Aktionen zu bewegen. Der Schritt folgt einem breiteren Branchentrend, bei dem Anbieter von Observability und Security ihre Plattformen auf LLM-Anwendungen ausdehnen, weil klassische Monitoring-Werkzeuge diese Risiken nur unvollständig erfassen.

Logs bleiben in der eigenen Cloud

Für europäische Unternehmen ist das neue Bereitstellungsmodell Bring Your Own Cloud Logs der praktischere Teil der Ankündigung. Dabei verbleiben Log-Daten im eigenen Speicher des Kunden, statt in Datadogs Infrastruktur zu wandern. Heise verweist zudem auf EU-Rechenzentren als Teil des Ausbaus für mehr Datensouveränität. Das adressiert Anforderungen rund um DSGVO, interne Compliance und Datenresidenz. Die nächste CLC-Konferenz zu Developer Experience und Platform Engineering findet am 11. und 12. November 2026 in Mannheim statt.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.