Capgemini führt EU-Konsortium zur Bewertung von KI-Cyberrisiken
Capgemini übernimmt die Führung eines Konsortiums, das für die Europäische Kommission Cyberrisiken fortgeschrittener KI-Modelle bewerten soll. Der Auftrag soll das europäische KI-Büro dabei unterstützen, die Pflichten von Modellanbietern durchzusetzen.
Das Unternehmen gab die Auswahl am 5. November 2026 bekannt. Zum Konsortium gehören außerdem das Unternehmen Wavestone und die französische öffentliche Prüfeinrichtung LNE, das nationale Labor für Messwesen und Prüfungen. Gemeinsam bringen sie Fachwissen im Cybersicherheitsrisikomanagement, in der operativen Sicherheit, der KI-Bewertung und der Konformitätsbewertung, also der Prüfung der Einhaltung von Vorschriften, ein. Auftraggeber ist das KI-Büro der Europäischen Kommission, das zur Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien gehört. Die Vergabe erfolgte unter Los 2, einem Teilauftrag des Vergabeverfahrens EC-CNECT-2025-OP-0032.
Angriffsfähigkeiten allgemeiner KI im Fokus
Der Auftrag betrifft KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck, kurz GPAI. Im Mittelpunkt stehen systemische Risiken durch deren Einsatz für Cyberangriffe. Capgemini nennt automatisierte Schwachstellensuche, die Erzeugung von Angriffscode und die Steuerung großangelegter Cyberangriffe als relevante Fähigkeiten.
Prüfwerkzeuge für die KI-Aufsicht
Das Konsortium soll solche Bedrohungen modellieren, Prüfwerkzeuge und technische Methoden zur Überprüfung der Regelkonformität entwickeln sowie bei Bedarf technische Bewertungen durchführen. Damit soll es die Bewertung und Verringerung der Risiken unterstützen. Die Arbeiten gehören zum KI-Sicherheitsprogramm der EU im Rahmen der europäischen KI-Verordnung, des AI Act. Das Programm des europäischen KI-Büros umfasst Werkzeuge, Methoden und Vergleichstests zur Bewertung der Fähigkeiten und Reichweite allgemeiner KI-Modelle. Dazu gehört auch die Einstufung von Modellen mit systemischen Risiken.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.