Autoren wehren sich gegen Ansprüche auf Anthropics Milliardenvergleich

Autoren wehren sich gegen Ansprüche auf Anthropics Milliardenvergleich
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Autoren beanstanden Zahlungsansprüche von Verlagen und Literaturagenturen aus Anthropics Urheberrechtsvergleich. Wiederkehrende Fehler betreffen Ansprüche auf Werke mit rückübertragenen Rechten sowie Forderungen nach vollständigen Zahlungen, obwohl Verlagen in diesen Fällen nur die Hälfte zusteht.

Anthropic vereinbarte im vergangenen Jahr einen Vergleich über 1,5 Milliarden US-Dollar. Im Juli erhielt dieser die endgültige Genehmigung, berichtete TechCrunch am 6. September 2026. Zuvor erklärte ein Richter das Trainieren von KI-Modellen mit urheberrechtlich geschütztem Material für zulässig. Das unerlaubte Beschaffen dieses Materials sei dagegen rechtswidrig.

3.000 Dollar je Werk

Der Vergleich erfasst fast 500.000 Buchtitel. Für jedes unerlaubt beschaffte Werk sind 3.000 US-Dollar vorgesehen. Bei lieferbaren Verlagstiteln teilen Autor und Verlag die Zahlung jeweils zur Hälfte. Selbstverleger erhalten den gesamten Betrag. Das gilt auch, wenn der Verlag die Rechte rückübertragen hat, weil das Buch vergriffen ist.

Victoria Strauss ordnete die Beschwerden im Blog Writers Beware zwei Gruppen zu. Manche Verlage beanspruchten Zahlungen trotz rückübertragener Rechte. Andere forderten 100 Prozent, obwohl ihnen 50 Prozent zustünden. Strauss führte die Fälle eher auf mangelhafte Aufzeichnungen zurück. Einige Verlage hätten Anthropic bereits um Korrekturen gebeten.

Auch Agenturen melden Ansprüche

Mary Rasenberger, Geschäftsführerin der Autorenvereinigung Authors Guild, bewertete die Vorgänge gegenüber der New York Times ebenfalls als Folge schlechter Dokumentation. Hinzu komme ein schwer verständliches Vergleichsverfahren. Strauss erhielt innerhalb von zwei Tagen ungewöhnlich viele Berichte über wiederkehrende Fehler. Zudem meldeten mehrere Literaturagenturen Ansprüche an, obwohl sie keine Rechteinhaber der vermittelten Bücher seien.

Stichtag entscheidet über Zahlung

Autoren können die Zuordnung ihrer Zahlungen anfechten. Für einen Anspruch auf 100 Prozent muss die Rückübertragung der Rechte vor dem 10. August 2022 erfolgt sein. Dieses Datum gilt im Vergleich als Zeitpunkt des Herunterladens.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.