Anthropic-Umfrage: 64 Prozent der US-Bürger fürchten Jobverlust durch KI

Anthropic-Umfrage: 64 Prozent der US-Bürger fürchten Jobverlust durch KI
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Anthropic legt mit einer großen Bevölkerungsumfrage ein Stimmungsbild zu KI in den USA vor. Die Ergebnisse zeigen breite Sorgen über Arbeitsplatzverluste und kognitive Abhängigkeit, während medizinische Fortschritte als wichtigste Hoffnung gelten.

Der KI-Anbieter Anthropic hat am 12. Juni 2026 über The Decoder Ergebnisse seiner ersten repräsentativen Erhebung „Anthropic Public Record“ bekannt gemacht. Befragt wurden laut Bericht 51.993 Menschen ab 16 Jahren zwischen November und Dezember 2025. Die Online-Umfrage führte YouGov in allen 50 Bundesstaaten, dem District of Columbia und Puerto Rico durch. 64 Prozent der Befragten fürchten demnach, dass KI Arbeitsplätze vernichtet, 56 Prozent sorgen sich vor dem Verlust eigenständigen Denkens.

Medizin vor Produktivität

Die größte Hoffnung richtet sich nicht auf Bürosoftware oder Automatisierung, sondern auf das Gesundheitswesen. 48 Prozent nannten die Heilung schwerer Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer als wichtigstes KI-Versprechen. Dahinter folgte die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen mit 36 Prozent. Technologischer Fortschritt und Alltagserleichterung kamen jeweils auf 23 Prozent. Damit liegen klassische Produktivitätsgewinne deutlich hinter medizinischen Erwartungen zurück, obwohl generative KI vor allem in Büro-Tools wie Chatbots, Textassistenten und Copiloten vermarktet wird.

Anthropic beschreibt die Erhebung als erste Befragung, die sich nicht nur an Nutzer des eigenen Chatbots Claude richtet. Das unterscheidet die Daten von vielen bisherigen KI-Studien, die meist aktive Anwender befragen. Laut Anthropic soll die Reihe regelmäßig fortgesetzt werden. Der Anbieter legt damit eine breitere Datengrundlage für die öffentliche Debatte über den Einsatz generativer KI in Arbeit, Bildung und Alltag vor.

Misstrauen gegen KI-Firmen

Bei den Risiken dominieren konkrete Alltagsfolgen. Nach dem Jobverlust mit 64 Prozent folgt die Sorge vor kognitiver Abhängigkeit mit 56 Prozent. Fehlinformationen erreichen 52 Prozent. Deutlich dahinter liegt das oft diskutierte Szenario einer unkontrollierbaren KI, die die Zivilisation zerstört, mit 27 Prozent. Nur 15 Prozent der Befragten vertrauen KI-Unternehmen bei Entscheidungen über Entwicklung und Einsatz der Technologie. Eine Mehrheit lehnt den Einsatz von KI am eigenen Arbeitsplatz laut Bericht grundsätzlich ab.

Praxis senkt die Vorbehalte

Der Bericht verweist zugleich auf einen klaren Nutzungseffekt. Wer KI bereits praktisch einsetzt, äußert geringere Ängste als Menschen ohne Erfahrung mit solchen Systemen. The Decoder fasst das als Hinweis zusammen, dass praktische Nutzung Vorbehalte abschwächt. Für Anbieter von Arbeitsplatzwerkzeugen wie Claude, ChatGPT, Gemini oder Copilot ist das relevant, weil Akzeptanz im Büro offenbar nicht nur von Funktionen, sondern auch von Gewöhnung abhängt. Die Befragung wurde zwischen November und Dezember 2025 durchgeführt.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.