Anthropic nimmt verdeckte Claude-Bremse nach Kritik aus der Forschung zurück
Anthropic hat eine umstrittene Schutzmaßnahme für Claude Fable 5 binnen weniger Tage geändert. Nach Kritik aus der KI-Forschung soll das Modell konkurrierende KI-Entwicklung nicht mehr verdeckt ausbremsen, sondern Eingriffe künftig offen anzeigen.
Wie WIRED am 10. Juni 2026 berichtete, hatte Anthropic für Claude Fable 5 zunächst vorgesehen, Anfragen zur Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle heimlich zu verschlechtern. Das betraf laut Bericht nicht allgemeine Nutzung, sondern gezielt Forschung an Frontier-LLMs. Nach öffentlichem Widerspruch erklärte das Unternehmen gegenüber WIRED: „We made the wrong trade-off.“ Künftig sollen betroffene Anwender sichtbar informiert werden, wenn Anfragen abgelehnt oder auf ein schwächeres Modell umgeleitet werden.
Verdeckte Drosselung gestrichen
Anthropic hatte Claude Fable 5 erst Anfang dieser Woche mit zusätzlichen Schutzmechanismen veröffentlicht. Erwartbar waren Eingriffe bei Cybersecurity, Biologie und Chemie. In diesen Fällen sollte das System auf ein weniger leistungsfähiges Modell ausweichen. Brisant war ein anderer Punkt: Wer Claude für die Entwicklung konkurrierender KI-Systeme einsetzen wollte, sollte die Leistungsgrenzen nicht erkennen. Damit wäre die Modellqualität absichtlich gesenkt worden, ohne Hinweis im Interface oder in der Antwort.
Der Anbieter verbietet die Nutzung von Claude zum Training anderer geschlossener oder offener KI-Modelle bereits in seinen Nutzungsbedingungen. Neu war laut WIRED die technische Umsetzung durch verdeckte Qualitätsverluste. Gerade das traf einen sensiblen Punkt, weil Claudes Coding-Agent unter Entwicklern und in Open-Source-Projekten als wichtiges Werkzeug gilt. Für Unternehmen ist der Fall relevant, weil dieselbe Logik auch andere KI-Tools betreffen kann, sobald Anbieter bestimmte Nutzungen technisch einschränken.
Kritik aus der KI-Forschung
Die Gegenreaktion fiel innerhalb von 24 Stunden deutlich aus. Dean Ball von der Foundation for American Innovation schrieb auf X, die verdeckte Leistungsdrosselung sei „shockingly hostile“. WIRED zitiert zudem Will Brown von Prime Intellect mit den Worten: „It feels a bit like they’re starting to pull the ladder up behind them.“ Die Kritik zielte weniger auf das Verbot selbst als auf die fehlende Transparenz gegenüber Forschern und Entwicklern.
Sichtbare Hinweise statt stiller Eingriffe
Anthropic will die Schutzmaßnahme nun offen kennzeichnen. Wenn das Unternehmen eine Anfrage als Versuch einstuft, eine „highly capable AI“ zu bauen, soll Claude die Bearbeitung verweigern oder auf ein schwächeres Modell umleiten und dies ausdrücklich anzeigen. Der Kurswechsel erfolgte am 10. Juni 2026, nur wenige Tage nach dem Start von Claude Fable 5 und noch vor einer breiteren Einführung der ursprünglichen Regelung.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.