Anthropic modelliert drei KI-Szenarien für die US-Wirtschaft bis 2030

Anthropic modelliert drei KI-Szenarien für die US-Wirtschaft bis 2030
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Anthropic hat drei Szenarien für die US-Wirtschaft bis 2030 modelliert. Je nach KI-Leistung und Verbreitung reichen die Ergebnisse von moderatem Wachstum bis zu historischen Verwerfungen bei Beschäftigung und Löhnen.

Das Anthropic-Wirtschaftsteam untersucht dabei Aufgaben innerhalb einzelner Berufe. Grundlage bildet der technische Bericht zu wirtschaftlichen Szenarien für transformative KI von Korinek und weiteren Autoren aus dem Jahr 2026. Das Modell erfasst Automatisierung, Unterstützung durch KI und neu entstehende Tätigkeiten. Diese Faktoren beeinflussen Bruttoinlandsprodukt, Arbeitsmarkt und Lohnanteile.

Drei Wachstumspfade bis 2030

Im moderaten Szenario liegt das US-Bruttoinlandsprodukt 2030 bei 34,1 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem KI-bedingten Zuwachs von 1,6 Prozent. Das substanzielle Szenario erreicht 36,3 Billionen Dollar und 8,3 Prozent zusätzliches Wachstum. Im extremen Szenario steigt die Wirtschaftsleistung um 32,4 Prozent auf 44,4 Billionen Dollar. Die Berechnung verwendet das Preisniveau von 2025.

Das substanzielle Szenario unterstellt, dass KI bis 2030 die Hälfte aller Wissensarbeit bewältigen kann. Den Großteil erledigt sie dabei selbstständig. Sie wird jedoch nicht für alle diese Aufgaben eingesetzt, der Großteil der Wissensarbeit erfolgt weiterhin ohne KI. Dadurch wächst die Wirtschaft doppelt so schnell wie üblich. Die Löhne in wissensbasierten Berufen stagnieren, während andere Beschäftigtengruppen Zuwächse verzeichnen.

Extremszenario belastet Wissensarbeit

Im extremen Szenario übertrifft KI Menschen bei der großen Mehrheit wissensbasierter Aufgaben. Sie erledigt nahezu alle davon selbstständig und schafft kaum neue Wissensarbeit. Die jährliche Wachstumsrate erreicht 15 Prozent. Damit verdoppelt sich die Wirtschaftsleistung alle 4,5 Jahre. Zugleich steigt die Arbeitslosigkeit über typische Rezessionswerte, während Wissensarbeiter bis 2030 mehr als 10 Prozent Lohn verlieren.

Anthropic veranschaulicht den Wandel anhand von Pflegeberufen. KI unterstützt dort etwa Entlassungsanweisungen, Fernüberwachung und Dienstplanung. Sie kann außerdem Vitalwerte dokumentieren oder Stationsbedarf bestellen. Neue Aufgaben umfassen die Kontrolle automatisierter Patienteneinstufungen und vorgeschlagener Behandlungspläne. Die zugrunde liegenden Tätigkeiten stammen aus der O*NET-Systematik, einer Datenbank des US-Arbeitsministeriums zur Klassifizierung von Berufsaufgaben.

Umfrage deutet auf mittleren Pfad

Im August befragte Anthropic 10.980 Menschen in den USA zu KI-Fähigkeiten, Verbreitung und Berufswechseln. Die typischen Antworten entsprechen annähernd dem substanziellen Szenario. Demnach läge das Bruttoinlandsprodukt 2030 rund 10 Prozent über einem Verlauf ohne KI. Die gesamte Arbeitslosenquote erreichte etwa 5 Prozent. Rund 10 Prozent der Befragten erwarten Entwicklungen entsprechend dem extremen Szenario.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.