Altia bringt Altia AI für HMI-Entwicklung – ohne KI-Code im Serienprodukt
Altia erweitert seine HMI-Werkzeuge um eine KI-Schicht, die Teams beim Erstellen, Ändern, Debuggen und Optimieren von Benutzeroberflächen unterstützen soll. Der Anbieter betont dabei vor allem einen Punkt, der für regulierte Entwicklungsumgebungen zentral ist: Im ausgelieferten Produkt soll kein KI-generierter Code landen.
Wie Altia in einer Mitteilung vom 21. Juli 2026 erklärt, wird „Altia AI“ als „intelligent layer“ in den bestehenden Workflow integriert. Die Funktionen reichen laut Anbieter von natürlichsprachlichen Eingaben zur Erstellung und Anpassung von UI-Elementen über Debugging von Interface-Logik bis hin zu Reparatur, Refactoring und der Analyse von Asset-Nutzung. In einem Produktüberblick beschreibt das Unternehmen die neue Schicht als Unterstützung über den gesamten HMI-Entwicklungsprozess hinweg.
Fokus auf deterministischen Produktionscode
Der Kern der Ankündigung ist die Abgrenzung zwischen KI-Unterstützung im Entwicklungsprozess und dem Code, der am Ende in Geräten ausgeliefert wird. Altia sagt, Altia AI erzeuge keinen KI-generierten Produktionscode. Stattdessen bleibe die Ausgabe deterministischer C-Code, den das Unternehmen mit Anforderungen wie MISRA, ASPICE und ISO in Verbindung bringt.
CEO Mike Juran wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Altia AI removes friction from the UI development process, from concept creation and HMI coding to debugging and optimization — all while preserving what matters most: production code that remains deterministic, certifiable and fully in the team’s control.“
Damit adressiert Altia insbesondere Projekte in Branchen mit hohen Qualitäts- und Nachweispflichten. Das Unternehmen verweist auf mehr als 100 Millionen ausgelieferte Geräte und nennt als Einsatzfelder Automotive, Medizintechnik, Industrie und Unterhaltungselektronik.
Modelloffener Ansatz für Unternehmen
Technisch setzt Altia AI laut Ankündigung auf einen offenen Ansatz gegenüber Sprachmodellen. Die Lösung könne mit „any LLM“ verbunden werden. Unternehmen sollen damit bestehende Verträge mit KI-Anbietern weiter nutzen, den Anbieter wechseln oder auch eigene Modelle betreiben können.
Altia verknüpft diesen Ansatz mit Governance- und Kostenfragen. Nach Unternehmensangaben unterliegen Kundendaten den Sicherheitskontrollen der jeweils genutzten KI-Plattform. Gleichzeitig lasse sich Altia Design auch ohne Verbindung zu einem KI-Modell verwenden, was insbesondere für Teams relevant sein kann, die Token-Kosten begrenzen oder KI-Funktionen selektiv einsetzen wollen.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.