Adobe bringt KI-Agenten als Beta in Photoshop, Premiere und ChatGPT-Anbindungen
Adobe integriert seinen „Creative Agent“ in zentrale Creative-Cloud-Anwendungen und bindet ihn auch an Plattformen wie ChatGPT und Claude an. Der Anbieter verschiebt damit KI in Richtung mehrstufiger Produktionsabläufe statt einzelner Generierungsbefehle.
Adobe hat die Erweiterung am 18. Juni 2026 vorgestellt. Laut dem Bericht von The Decoder startet der Assistent als öffentliche Beta in Premiere, Photoshop, Illustrator, InDesign und Frame.io. In After Effects läuft zunächst eine geschlossene Beta. Adobe beschreibt den Agenten als Schicht zwischen Ideenfindung, Erstellung und Produktion. Anwender beschreiben das gewünschte Ergebnis, die Software übernimmt anschließend mehrere Arbeitsschritte in Folge.
Routinejobs in Serie
In Premiere soll der Assistent Material in Bins sortieren, Clips stapelweise umbenennen und Interviewfragen erkennen. Auch Marker und ein erster Rohschnitt gehören laut Bericht zum Funktionsumfang. Photoshop automatisiert nach einer Beschreibung Hintergrundwechsel, Größenanpassungen für verschiedene Plattformen und das Ordnen von Ebenen. Adobe verlagert damit typische Produktionsarbeit von Einzelbefehlen auf zusammenhängende Abläufe mit mehreren Schritten.
Illustrator zielt auf Serienproduktion. Genannt werden 50 versionierte Dateien aus einer Tabelle, das Umorganisieren von Ebenen und ein Preflight-Check vor dem Druck. InDesign aktualisiert Layouts auf Basis einer neuen Marken-PDF samt Text, Stil und Druckprüfung. Frame.io organisiert Aufnahmematerial, bündelt Feedback über mehrere Revisionen und erzeugt B-Roll. Der Agent tritt damit in Programmen an, die in Marketing, Vertrieb und Inhouse-Kreation vieler KMU zum Standard gehören.
Firefly für Solo-Creator
Parallel erweitert Adobe den bereits öffentlich verfügbaren Firefly Assistant. Die neuen Werkzeuge richten sich laut The Decoder an Social-Creator und Solopreneure. Eine Brand-Kit-Funktion erzeugt aus Stilbeschreibung, Markenname und Farbpalette Logo, Markenidentität und Farbschema. Hinzu kommen eine Funktion für kurze Videos aus Produktfotos, ein automatischer „Quick Cut“ für den ersten Schnitt sowie Storyboards, aus denen Videos generiert werden. Mitarbeiter lassen sich zur Durchsicht einladen.
ChatGPT und Claude angebunden
Bemerkenswert ist die Öffnung über die Creative Cloud hinaus. Adobe bindet den Creative Agent auch an externe KI-Plattformen wie ChatGPT und Claude an, wie The Decoder berichtet. Der Firefly-Assistant soll Assets per natürlicher Sprache auffindbar machen und Workflow-Präferenzen lernen. Die meisten neuen Assistenten sind laut Veröffentlichung ab dem 18. Juni 2026 als öffentliche Beta verfügbar.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.