Widerstand gegen 344 Hektar großen KI-Rechenzentrumskomplex in Devon

Widerstand gegen 344 Hektar großen KI-Rechenzentrumskomplex in Devon
Illustration erstellt mit KI-Bildgenerierung

Xlinks plant in einer Unesco-Biosphärenregion einen der größten KI-Rechenzentrumskomplexe Europas. Das Vorhaben umfasst 344 Hektar, einen Batteriespeicher und mehrere Großbauten. In Nord-Devon formiert sich dagegen breiter Widerstand.

Das britische Unternehmen Xlinks plant bei Great Torrington ein KI-Rechenzentrum mit 1,5 Gigawatt Leistung. Hinzu kommt ein sogenanntes Batterie-Energiespeichersystem (BESS) mit 1,8 Gigawatt. Das am 27. September 2026 beschriebene Vorhaben umfasst fünf Gebäude. Diese sollen zwischen 50 und 130 Fuß hoch werden. Die beiden größten Bauten würden jeweils 335 mal 267 Meter messen und rund neun Hektar bedecken.

Gespräche seit März 2025

Freigegebene Unterlagen belegen vertrauliche Gespräche zwischen Xlinks und der Bezirksverwaltung seit März 2025. Im April unterstützte der Rat das Vorhaben grundsätzlich. Damals lagen weder eine Umweltverträglichkeitserklärung noch eine öffentliche Anhörung vor. Torridge District Council bezeichnete das vertrauliche Vorverfahren als übliche Praxis. Es habe lediglich eine planungsrechtliche Orientierung geboten und keine Genehmigung vorweggenommen.

Xlinks will nur ein Drittel der 344 Hektar bebauen. Der übrige Teil soll öffentlich zugänglich bleiben oder neue Lebensräume schaffen. Das Batteriesystem umfasst 1.720 Containereinheiten. Die britische Regierung veranschlagt bis 2030 insgesamt 23 bis 27 Gigawatt Batteriekapazität. Laut einem Bericht unter Berufung auf Untersuchungen der Bibliothek des britischen Unterhauses fehlen jedoch konkrete Standortregeln und belastbare Angaben zum Flächenbedarf. Zudem verfügt die Regierung über keine endgültige Schätzung zur Zahl der in Betrieb befindlichen Batteriespeicheranlagen und zu deren Gesamtkapazität.

Wasserbedarf sorgt für Proteste

Unter extremen Bedingungen könnte der Komplex jährlich rund 2,9 Milliarden Liter Wasser verbrauchen. Dazu zählen schwere Hitzewellen und Dürren. Xlinks erklärte, diese Schätzung beruhe auf einem inzwischen ersetzten Entwurf. Eine neue Planung soll während der öffentlichen Anhörung und im Genehmigungsantrag erscheinen. Das Unternehmen plant einen Wasserkreislauf zur Wärmeaufnahme, der hauptsächlich mit Regenwasser ergänzt wird.

Eine Petition gegen Rechenzentren und Batteriespeicher außerhalb ausgewiesener KI-Wachstumszonen, also staatlich ausgewiesener Gebiete, in denen der Bau von KI-Rechenzentren erleichtert wird, erreichte zuletzt 30.000 Unterschriften. Cheryl Cottle-Hunkin, zuständig für ländliche Angelegenheiten im Devon County Council, startete die Eingabe. Sie fordert eine Pause für entsprechende Vorhaben. Protestierende nennen außerdem Abwasser, Luftverschmutzung, Lärm sowie Brandrisiken des Batteriespeichers.

Bis zu 1.200 Arbeitsplätze

Xlinks beziffert das Gesamtprojekt auf 13,8 Milliarden Pfund. Nach Angaben des Unternehmens soll es zwischen 600 und 1.200 Arbeitsplätze schaffen. Am 18. September lehnte der Gemeinderat von Monkleigh ein vertrauliches Gespräch mit Coast Communications ab. Die für Xlinks tätige Agentur verweigerte laut Gemeinderat eine öffentliche Niederschrift und Aufzeichnung des Treffens.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.