Spaniens Regierung stellt Zwölfmonatsplan für verantwortungsvollen KI-Einsatz vor

Spaniens Regierung stellt Zwölfmonatsplan für verantwortungsvollen KI-Einsatz vor
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez lehnt eine Selbstregulierung der KI-Branche ab. Seine Regierung plant stärkere Cyberabwehr, neue KI-Modelle und eine Gigafabrik für verantwortliche Anwendungen sowie wirtschaftliches Wachstum.

Sánchez stellte am 21. September 2026 in Madrid einen Fahrplan für die kommenden zwölf Monate vor. Künstliche Intelligenz dürfe nicht allein von ihren technischen Kontrolleuren reguliert werden, berichtete Reuters.

Stärkere Abwehr gegen KI-Modelle

Die spanische Regierung will ihre defensive Cybersicherheit gegen besonders leistungsfähige KI-Modelle verstärken. Sánchez bezeichnete diese Modelle bei der Madrider Veranstaltung als aggressiv. Regierungen entwickeln weltweit Regeln gegen Datenschutzverletzungen, Diskriminierung, Arbeitsplatzverluste und Falschinformationen. Hinzu kommt die gebündelte Rechenleistung weniger Technologiekonzerne.

Gigafabrik und neue Fachmodelle

Der Zwölfmonatsplan umfasst eine vorgeschlagene KI-Gigafabrik, eine geplante Großanlage mit leistungsstarken Rechenzentren für KI-Anwendungen. Zudem soll das Barcelona Supercomputing Center, ein spanisches Hochleistungsrechenzentrum, neue Modelle für Klima, Gesundheit und Energie entwickeln. Sánchez verlangte hohe Umwelt- und Energiestandards für Rechenzentren. Sie sollen zugleich die Datenautonomie schützen und örtlichen Gemeinschaften nutzen.

Warnung vor Kontrollverlust

Die Aussagen folgten wenige Tage nach einer Warnung führender US-amerikanischer KI-Labore. Deren Leiter forderten laut Reuters eine langsamere Entwicklung. Sie warnten vor Systemen, die sich bald selbst verbessern und menschlicher Kontrolle entziehen könnten.

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