Papst Leo XIV. grenzt Kunst von KI-Erzeugnissen ab

Papst Leo XIV. grenzt Kunst von KI-Erzeugnissen ab
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Papst Leo XIV. unterscheidet menschliche Kunst grundsätzlich von maschinell erzeugten Bildern und fordert eine erneuerte Allianz mit Künstlern. Seine Stellungnahme trifft auf europäische Kennzeichnungspflichten für KI-Inhalte, die bei künstlerischen Werken besonders geringe Offenlegungspflichten vorsehen.

Leo XIV. sprach am 2. Oktober 2026 im Konsistoriumssaal des Vatikans vor Künstlern und Kuratoren. Das Dikasterium für Kultur und Bildung, eine Behörde des Vatikans, organisierte das Treffen und veröffentlichte die Ansprache. Wie The Next Web berichtet, begründete der Papst seine Unterscheidung mit dem Wesen der Werke, nicht ihrer Ästhetik. Algorithmen fehle das spezifisch Menschliche; ihre Ergebnisse beruhten auf statistischen Berechnungen aus Millionen fremder Bilder. Die Kirche wolle ihre Verbindung mit Künstlern und Kulturinstitutionen erneuern.

EU verlangt maschinenlesbare Kennzeichnungen

Nach Darstellung von The Next Web gelten die Kennzeichnungspflichten des europäischen KI-Gesetzes seit dem 2. August. Anbieter müssen künstlich erzeugte Bilder, Tonaufnahmen, Videos und Texte mit maschinenlesbaren Markierungen versehen, also Kennzeichen, die Software auslesen kann. Diese sollen die Erkennung synthetischer Inhalte ermöglichen. Verstöße können demnach Geldbußen bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Umsatzes nach sich ziehen. Für ältere Systeme reicht die Übergangsfrist zur Kennzeichnung bis Dezember.

Erleichterungen für Kunst und Satire

Für künstlerische und satirische Werke gelten laut The Next Web abgeschwächte Offenlegungspflichten. Die Kennzeichnung darf das Kunsterlebnis nicht beeinträchtigen. Eindeutig unrealistische Inhalte fallen dem Bericht zufolge nicht unter die Regeln. Auch Texte benötigen keine Kennzeichnung, wenn ein Mensch sie inhaltlich substanziell geprüft hat.

The Next Web verweist zugleich auf technische Grenzen solcher Markierungen. Das KI-Unternehmen Anthropic führte ein Wasserzeichen für Texte ein; Werkzeuge zu dessen Entfernung erschienen bereits wenige Tage später. Eines dieser Werkzeuge erreichte auf der Entwicklungsplattform GitHub 14.000 Sterne.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.