OpenDesk: Zendis zeigt KI-Automatisierung und Betrieb ohne Internet
Zendis will seine Bürosoftware OpenDesk um KI-gestützte Arbeitsabläufe erweitern und den Betrieb in vollständig isolierten Netzen demonstrieren.
Das Zentrum für digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung präsentiert seinen Entwicklungsplan auf der Messe Smart Country Convention in Berlin. Die Messe findet vom 13. bis zum 15. Oktober 2026 statt, berichtet heise online. Die Software bündelt quelloffene Programme aus Deutschland und Europa für Büroarbeit und Zusammenarbeit. Der Anbieter richtet die Weiterentwicklung nach eigenen Angaben an den Bedürfnissen von Behörden und öffentlichen Einrichtungen aus.
KI verbindet E-Mails und Projektverwaltung
Eine erste Machbarkeitsstudie führt laut Zendis Daten aus E-Mails, Kalendern, Projektverwaltung und Notizen zu automatisierten täglichen Zusammenfassungen zusammen. Künftig sollen KI-Systeme auch komplexe Aufgabenketten über mehrere Programme hinweg ohne manuelles Eingreifen ausführen. Das Bundesdigitalministerium entwickelt unter anderem Spark, eine Lösung für eigenständig arbeitende KI-Assistenten.
Zendis setzt dafür auf einen Schnittstellenserver nach dem Model-Context-Protokoll, einer standardisierten Schnittstelle, über die KI-Programme auf andere Software und Daten zugreifen. Dieser verbindet Sprachmodelle, also KI-Systeme zur Verarbeitung und Erzeugung von Sprache, mit externen Datenquellen und Werkzeugen. Nach Darstellung der Organisation soll die definierte Schnittstelle Datenschutz und Kontrolle über eingegebene Informationen gewährleisten. An der Umsetzung arbeiten Entwicklerteams des Softwareanbieters Open-Xchange und der Projektverwaltungssoftware OpenProject mit.
Lokaler Server für abgeschottete Netze
Am Messestand soll ein lokaler Server den vollständigen Funktionsumfang von OpenDesk bei physischer oder logischer Trennung vom öffentlichen Netz demonstrieren; dieser vollständig vom öffentlichen Netz getrennte Betrieb kann laut Zendis die Behördenkommunikation auch bei großflächigen Infrastrukturausfällen aufrechterhalten. Gemeinsam mit der Bundesdruckerei unterzeichnete die Organisation zudem eine Absichtserklärung zur Entwicklung und Bereitstellung souveräner IT-Infrastrukturen.
Als erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit wird die Absicherung von OpenDesk für Dokumente der Einstufung Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch präsentiert. Diese Einstufung wird mit VS-NfD abgekürzt. Das Bürosoftware-Paket startete im Oktober 2024. Nach Angaben von Zendis arbeiten derzeit rund 100.000 Verwaltungsarbeitsplätze mit dem System.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.