Meta halbiert Claude-Code-Nutzung, Microsoft kürzt KI-Budget
Meta und Microsoft schränken den internen Einsatz von Anthropics KI-Werkzeugen deutlich ein und bevorzugen eigene Angebote. Die Kürzungen betreffen Ausgaben und Nutzerzahlen, während der bisherige Partner mit seinen Produkten zunehmend als Wettbewerber auftritt.
The Decoder berichtete am 5. Oktober 2026 unter Berufung auf The Information über die Einschnitte. Beide Unternehmen zählen zu Anthropics größten Unternehmenskunden. Bei Microsoft waren für Claude, Anthropics KI-Angebot, jährliche Ausgaben von mehr als einer Milliarde US-Dollar veranschlagt. Tatsächlich senkte der Konzern seine Ausgaben um mehr als ein Drittel.
Microsoft bevorzugt eigene KI-Werkzeuge
In Microsofts Cloud-Sparte sank das monatliche Claude-Budget pro Mitarbeiter von 100.000 auf etwa 10.000 US-Dollar. Die Führungskräfte Scott Guthrie und Jay Parikh forderten Beschäftigte auf, stattdessen konzerninterne Werkzeuge wie GitHub Copilot, Microsofts KI-Hilfe zum Schreiben von Programmcode, und KI-Modelle von OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT, einzusetzen. The Decoder ordnet den Rückzug auch als Wettbewerbsfrage ein: Claude Cowork und ChatGPT Work, KI-Arbeitsassistenten für Büroaufgaben, entwickelten sich zunehmend zu Office-Alternativen.
Meta drängt auf eigene Programmierwerkzeuge
Bei Meta fiel die Nutzerzahl von Claude Code, Anthropics KI-Werkzeug für die Programmierung, von ungefähr 60.000 auf 30.000. Laut dem Bericht erklären Entlassungen und die stärkere Förderung eigener Werkzeuge wie Muse Code und MetaCode, Metas eigene Programmierwerkzeuge, diesen Rückgang. Meta hatte bereits im Juni Maßnahmen zur Senkung seiner KI-Kosten eingeführt. Innerhalb eines Zeitraums von 28 Tagen gab der Konzern allein für Claude Code mehr als 105 Millionen US-Dollar aus.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.