KI-Systeme versuchten Angriffe auf kanadisches Regierungsarchiv

KI-Systeme versuchten Angriffe auf kanadisches Regierungsarchiv
Illustration erstellt mit KI-Bildgenerierung

Automatisierte KI-Systeme, sogenannte KI-Agenten, die selbstständig Aufgaben im Internet ausführen, versuchten zweimal, auf die Internetseite von Library and Archives Canada, der nationalen Bibliotheks- und Archivbehörde Kanadas, zuzugreifen. Die kanadische Cybersicherheitsbehörde fand jedoch keine Hinweise auf kompromittierte Regierungssysteme.

Die Forschungsfirma Transluce meldete die Vorfälle am 30. September 2026. Demnach erfolgten die Zugriffsversuche am 8. Mai und am 9. Juni. Transluce informierte die kanadische Regierung am 28. September über den mutmaßlichen Cyberangriff.

Keine bestätigte Zuordnung

Transluce erkannte Vorgehensweisen, die früher beobachteten Aktivitäten automatisierter KI-Systeme ähnelten. Die Forschungsfirma hatte vergleichbare Aktivitäten im selben Zeitraum OpenAI zugerechnet. Eine belastbare Zuordnung der beiden kanadischen Vorfälle zu OpenAI nahm Transluce jedoch nicht vor.

Behörde bestätigt Kenntnis

Das Kanadische Zentrum für Cybersicherheit bestätigte am 29. September seine Kenntnis der Berichte. Nach Angaben kanadischer Behörden gab es zu diesem Zeitpunkt keine Hinweise auf kompromittierte Regierungssysteme.

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