Interpol identifiziert mit KI 126 Terrorverdächtige
Interpol hat erstmals eine internationale Aktion gegen digitale Terrornetzwerke mit künstlicher Intelligenz unterstützt. Automatisierte Systeme bereiteten Gesichtsbilder auf und halfen, 126 mutmaßliche ausländische Terrorkämpfer zu identifizieren. Dabei handelt es sich um Personen, die ins Ausland reisen, um sich terroristischen Gruppen anzuschließen.
Die Operation Shams II lief vom 1. bis 5. Juni 2026 in Tunis. Interpol koordinierte 28 spezialisierte Beamte und Fachleute aus 11 Ländern. Sie extrahierten 108.076 Gesichtsbilder aus veröffentlichtem Bildmaterial dschihadistischer Gruppen.
Datensatz auf 6.362 Bilder reduziert
Programmierte KI-Assistenten und KI-erzeugte Skripte automatisierten Teile der Datensammlung und Ermittlungen. Das System entfernte Dubletten und prüfte die Bildqualität. Dadurch sank der Bestand auf 6.362 eindeutige, hochwertige Gesichtsbilder. Interpol verarbeitete sie anschließend mit seinem Gesichtserkennungssystem. Geschulte Beamte und Analysten prüften die Ergebnisse nach den Interpol-Regeln zur Datenverarbeitung.
Interpol-Beamte aus Bagdad ergänzten den Bestand um umfangreiche Erkenntnisse zu Terrorverdächtigen. Daraus kamen Hunderte weitere Bilder zur Extraktion und Verarbeitung hinzu. Die bisherigen Treffer sollen vorhandene Informationen über Aufenthaltsorte und soziale Netzwerke ergänzen. Interpol integriert die Daten nun in seine Datenbanken.
Ermittlungen und Finanzströme
Teilnehmende Staaten nutzen gewonnene Ermittlungsansätze bereits für Gerichtsverfahren. Ein Fall betrifft zwei inhaftierte mutmaßliche ausländische Terrorkämpfer. Tausende Bilder warten noch auf die Verarbeitung. Weitere Vergleiche laufen und können zusätzliche Ermittlungsansätze liefern.
Die Operation setzte außerdem Werkzeuge zur Nachverfolgung von Kryptowährungen gegen illegale Finanzierung ein. Daraus entstanden drei dringende Auskunftsersuchen an einen Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte, etwa eine Kryptowährungsbörse. Vertreter der Online-Spielebranche berieten mit den Staaten zudem über die Radikalisierung Jugendlicher in digitalen Umgebungen.
EU finanziert Operation
Das Projekt CT TECH+ trug die Operation Shams II. Die außenpolitischen Instrumente der Europäischen Union finanzierten das Projekt. Das Büro der Vereinten Nationen für Terrorismusbekämpfung unterstützte es. Beteiligt waren Côte d’Ivoire, Ghana, Irak, Kenia, Malaysia, Nigeria, die Philippinen, Katar, Tadschikistan, Tunesien und Usbekistan.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.