Ifo warnt vor wirtschaftlichen Verlusten durch strengere KI-Datenregeln

Ifo warnt vor wirtschaftlichen Verlusten durch strengere KI-Datenregeln
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Strengere Zugangsregeln für KI-Trainingsdaten, also Daten, mit denen KI-Modelle lernen, gefährden laut ifo zusätzliche Wertschöpfung in Deutschland. Das Wirtschaftsforschungsinstitut beziffert mögliche Verluste anhand einer Modellrechnung. Die Autoren fordern, kommerzielle Datenauswertung weiter zu ermöglichen und regulatorische Unsicherheit zu begrenzen.

Das ifo Institut warnte am 13. Oktober vor jährlich 155 Milliarden Euro entgangener zusätzlicher Wertschöpfung durch verschärften Datenzugang. Das berichtet Reuters. Die Modellrechnung sieht für generative KI bis 2034 ein jährliches Potenzial von 440 Milliarden Euro für Deutschlands Wirtschaft. Gemeint ist KI, die Inhalte erzeugt.

Schwächere Modelle als größter Verlustposten

ifo ordnet 75 Milliarden Euro des möglichen jährlichen Verlusts schwächeren KI-Modellen zu. Weitere 45 Milliarden Euro entfallen auf eine langsamere Einführung der Technik. Geringere Forschungsleistung schlägt mit 25 Milliarden Euro zu Buche, weniger KI-Entwicklung in Europa mit zehn Milliarden Euro. ifo-Experte Oliver Falck erklärte, unnötig erschwerter Zugang zu Trainingsdaten widerspreche dem Ziel eines führenden europäischen KI-Modells.

Ausnahme für kommerzielle Datenauswertung erhalten

Die Autoren fordern, die EU-Ausnahme für Text- und Datenauswertung zur kommerziellen Nutzung zu erhalten. Diese betrifft die automatisierte Analyse von Texten und Daten. Hinzukommen sollen verhältnismäßige Transparenzpflichten und ein praktikabler Standard für Widersprüche gegen die Datennutzung. Nach Einschätzung der Autoren schreckt regulatorische Unsicherheit bereits Investitionen in Europa ab. Ilhan Scheer, Chef des deutschen KI-Unternehmens Aleph Alpha, betonte gegenüber Reuters die Bedeutung vielfältiger, hochwertiger Trainingsdaten für wettbewerbsfähige KI.

Scheer forderte außerdem, Europas bestehenden Rechtsrahmen vollständig auszuschöpfen. Florian Schewor, der für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Geschäftsführer des Datenverarbeitungsunternehmens Celonis, sprach sich ebenfalls gegen unnötige Datenbeschränkungen aus. Nach seiner Einschätzung verfügen deutsche und europäische Industrien über große Mengen weitgehend ungenutzter Daten.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.