IBM-Studie: Beschäftigte und Personalchefs bewerten KI-Kompetenzen unterschiedlich
Eine IBM-Studie zeigt deutliche Unterschiede bei den für KI-Arbeit wichtigen Fähigkeiten. Personalchefs priorisieren menschliche Kontrolle und Urteilsvermögen. Viele Beschäftigte fürchten dagegen, durch künstliche Intelligenz eigene Fähigkeiten zu verlieren.
Das IBM-Institut für Geschäftswert veröffentlichte die Ergebnisse am 21. September 2026. Befragt wurden für die vollständige Studie 1.500 Personalchefs (CHRO) und vergleichbare Führungskräfte sowie 8.800 Vollzeitbeschäftigte. Oxford Economics unterstützte die Erhebungen zwischen April und Juni 2026. Sie umfassten Führungskräfte aus 21 Regionen und 23 Branchen. Die Beschäftigten arbeiteten in 28 Ländern.
Urteilsvermögen unterschiedlich gewichtet
Für 71 Prozent der Personalchefs ist die Kontrolle, Prüfung und Korrektur von KI-Ausgaben die wichtigste Fähigkeit. Unter den Beschäftigten bewerten dagegen 29 Prozent das Urteilsvermögen als wichtig. Kritisches Denken priorisieren 57 Prozent der Personalchefs. Beim menschlichen Urteilsvermögen sind es 48 Prozent. Insgesamt sorgen sich 60 Prozent der Beschäftigten um den Verlust eigener Fähigkeiten. Kritisches Denken nennen sie dabei am häufigsten als nachlassende Kompetenz.
Von den besorgten Beschäftigten beobachten drei Viertel bereits einen zumindest teilweisen Fähigkeitsverlust durch KI. Unter den Personalchefs zählen 46 Prozent dieses Problem zu ihren größten Sorgen. Wo Arbeitsabläufe menschliches Urteilsvermögen fest verankern, melden 62 Prozent wachsendes Vertrauen in KI-gestützte Entscheidungen. Fehlt diese Verankerung, beobachten 57 Prozent sinkendes Vertrauen.
Verantwortung bleibt häufig ungeklärt
Bei KI-Fehlern sehen sich 43 Prozent der Beschäftigten persönlich verantwortlich gemacht. Zugleich vermuten 41 Prozent der Personalchefs, Beschäftigte könnten KI-Ergebnisse nicht gefahrlos infrage stellen. Wo Personalchefs Entscheidungen mitverantworten, fühlen sich 76 Prozent zum Widerspruch befähigt. Bei lediglich beratender Personalabteilung sind es 43 Prozent. Dennoch beteiligen 46 Prozent der Organisationen ihre Personalchefs nicht an der Festlegung ihrer KI-Strategie.
Nur 28 Prozent der Personalchefs verfügen gemeinsam mit der Informationstechnik über einen abgestimmten Fahrplan mit einheitlichem Arbeitsrhythmus. Eine beständige Koordination innerhalb der Unternehmensleitung bereitet 73 Prozent Schwierigkeiten. Klar eingeteilte Arbeitsabläufe mit menschlicher Führung, KI-Unterstützung oder KI-Ausführung gehen laut Studie mit 18 Prozent weniger Risiken einher. Die betreffenden Organisationen melden außerdem 20 Prozent höhere Qualität.
Zusatzarbeit durch KI-Einsatz
Nach Einschätzung von 80 Prozent der Personalchefs erzeugt KI unsichtbare Zusatzarbeit. Dazu zählen Prüfungen, Fehlerkorrekturen, Kontextangaben und die Bearbeitung von Ausnahmen. Unter den Beschäftigten berichten 42 Prozent von mehr oder nicht anerkannter Arbeit. Gleichzeitig nutzen 72 Prozent der Organisationen KI in ihrer Personalabteilung nur eingeschränkt oder gar nicht. Lediglich 13 Prozent bewerten die KI-Kenntnisse ihrer Personalteams positiv.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.