EZB-Rat Panetta: Verteilung der KI-Gewinne beeinflusst Inflation
Fabio Panetta sieht in der Verteilung KI-bedingter Gewinne einen wichtigen Inflationsfaktor. Steigende Arbeitseinkommen könnten die Nachfrage stärken. Überwiegende Automatisierung könnte dagegen den Konsum schwächen und den Preisauftrieb früher dämpfen.
Der Gouverneur der Banca d’Italia äußerte sich am 21. September 2026 bei einer Veranstaltung der Nationalbank der Ukraine. Panetta gehört zugleich dem EZB-Rat an. Zentralbanken müssten laut dem Reuters-Bericht verstehen, wer von KI-bedingten Produktivitätsgewinnen profitiert. Deren Verteilung präge die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, also die Summe aller Ausgaben in der Wirtschaft, und damit die Inflation.
Neue Aufgaben stärken Nachfrage
Künstliche Intelligenz werde nach Panettas Einschätzung Produktivität, Wachstum, Arbeitsmärkte, Finanzmärkte und Zahlungssysteme verändern. Schaffe KI vor allem neue Aufgaben, könnten erwartete Arbeitseinkommen steigen. Die Nachfrage würde dann bereits zunehmen, bevor sich die vollständigen Produktivitätsvorteile zeigen. Dadurch könnten Inflationsbelastungen länger anhalten.
Automatisierung dämpft Konsum
Bei überwiegender Automatisierung erwartet Panetta einen anderen Verlauf. Schwächerer Konsum könne die inflationsdämpfende Wirkung künstlicher Intelligenz früher hervortreten lassen. Zentralbanken dürften bei diesen Veränderungen nicht abseitsstehen. Ihr Verständnis des Wandels werde zunehmend entscheidend für ihre Glaubwürdigkeit, erklärte Panetta am Montag.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.