Evaxion zeigt neue präklinische Daten für KI-entwickelten CMV-Impfstoff EVX-V1

Evaxion zeigt neue präklinische Daten für KI-entwickelten CMV-Impfstoff EVX-V1
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Evaxion hat neue präklinische Daten zu seinem CMV-Impfstoffprogramm EVX-V1 vorgestellt. Der dänische Anbieter verknüpft dabei KI-entdeckte Antigene mit KI-optimierten Varianten bekannter CMV-Antigene und meldet Fortschritte bei akuter Infektion, Latenz und Reaktivierung.

Wie Evaxion am 12. Juli 2026 mitteilte, wurden die Daten auf dem International Herpesvirus Workshop 2026 in Montreal präsentiert. Das Unternehmen aus Hørsholm in Dänemark bezeichnet EVX-V1 als „next-generation, multi-component CMV vaccine program“. Genannt werden neuartige schützende B-Zell-Antigene, T-Zell-Epitope und optimierte strukturelle B-Zell-Antigene.

Daten aus Mausmodellen

Laut Evaxion zeigen die neuen Daten, dass mit AI-Immunology entdeckte T-Zell-Epitope das Potenzial haben, die Kontrolle akuter Infektionen, der Latenz und der Reaktivierung in CMV-infizierten Mäusen zu verbessern. Das ergänzt frühere präklinische Ergebnisse, nach denen neuartige B-Zell-Antigene die Virusinfektion in Modellen deutlich reduzierten. Zudem hätten optimierte bekannte strukturelle B-Zell-Antigene eine überlegene Virusneutralisierung vermittelt.

Birgitte Rønø, CSO und COO von Evaxion, erklärte in der Mitteilung des Unternehmens: „We are excited by the new data“. Die Ergebnisse würden die Auswahl von Antigenen für einen breit schützenden CMV-Impfstoffkandidaten leiten und seien „an important step forward for the EVX-V1 program“.

Mehrziel-Ansatz für Herpesviren

Evaxion beschreibt EVX-V1 als Mehrkomponenten-Programm, das das Virus aus „multiple, complementary angles“ angreifen soll. Diese breiter angelegte, auf mehrere Ziele gerichtete Strategie soll laut Anbieter das Schutzpotenzial eines künftigen Impfstoffs stärken. Zugleich bezeichnet Evaxion das Konzept als skalierbare Strategie für die rationale Impfstoffentwicklung gegen andere Herpesviren.

In der Mitteilung verweist das Unternehmen zudem auf den medizinischen Bedarf: CMV verursache schwere Erkrankungen bei immungeschwächten Personen und Säuglingen, während bislang kein zugelassener Impfstoff existiere. Die Daten wurden am 12. Juli 2026 in einer Poster-Session des International Herpesvirus Workshop 2026 vorgestellt.

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