Deutsche Telekom entwickelt KI-Plattform für den Mittelstand
Deutsche Telekom entwickelt eine KI-Plattform für kleine und mittlere Unternehmen und baut ihr Geschäft mit europäischen KI-Diensten aus. Zugleich setzt der Konzern auf automatisierte Abläufe, um Kosten zu senken und die Qualität seiner Netze und Kundenbetreuung zu verbessern.
Am 5. Oktober 2026 stellte der Konzern beim AI Investor Day in Bonn Anwendungen und Geschäftsziele vor. Laut Deutsche Telekom soll der KI-bezogene Umsatz mit Geschäftskunden außerhalb der USA deutlich steigen. Für dieses Jahr erwartet der Anbieter rund 250 Millionen Euro, bis 2030 strebt er etwa 800 Millionen Euro an. Seine Prognose und mittelfristigen Ziele bestätigte der Konzern.
Automatisierung für Kundendienst und Logistik
Die geplante Mittelstandsplattform soll wiederkehrende Aufgaben etwa im Kundendienst oder in der Logistik automatisieren. Für souveräne KI verbindet Telekom eigene Netze und europäische Infrastruktur mit Technologien von Partnern. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollen bei sensiblen KI-Aufgaben die Kontrolle über Daten und Betrieb behalten. Ein Bestandteil ist die Industrial AI Cloud in München, eine Infrastruktur für industrielle Simulationen und KI-gestützte Prozesse.
Für Privatkunden bietet der Magenta AI Assistant KI-Funktionen während mobiler Telefongespräche. Der Assistent kann Gespräche in Echtzeit übersetzen, Fragen beantworten und Inhalte zusammenfassen. Eine zusätzliche Anwendung oder ein neues Gerät benötigen Kunden dafür nicht. Telekom sieht darin Geschäftsmöglichkeiten für zusätzliche Dienste und Tarife. Im Vorteilsprogramm Magenta Moments nutzt der Anbieter KI bereits für passendere Angebote und gezieltere Kundenansprache.
Milliardeneinsparungen durch automatisierte Abläufe
Außerhalb der USA erwartet Telekom für 2027 rund 1,1 Milliarden Euro Bruttoeinsparungen durch KI und Automatisierung gegenüber 2023, also Einsparungen vor Abzug zusätzlicher Ausgaben. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen die indirekten Kosten, die nicht unmittelbar einzelnen Produkten oder Leistungen zugeordnet werden, gegenüber demselben Vergleichsjahr um etwa 2,5 Milliarden Euro sinken. Zusätzliche Einsparungen will der Konzern teilweise in die Digitalisierung und den deutschen Glasfaserausbau reinvestieren.
Schnellere Reaktion auf Netzbelastungen
Im Mobilfunk erkennt das automatisierte System RAN Guardian Agent drohende Netzbelastungen, etwa durch Großveranstaltungen, und unterstützt Gegenmaßnahmen. RAN bezeichnet das Funkzugangsnetz des Mobilfunks. Laut Telekom sank die Reaktionszeit von mehreren Stunden auf etwa eine Minute. Der Kundendienst-Chatbot Frag Magenta bearbeitete im ersten Halbjahr 2026 rund 2,6 Millionen Kundenservice-Anrufe. Bei neuen Anschlüssen soll KI Probleme vor Beschwerden erkennen. Erste Anwendungen zeigen einen Beschwerderückgang um 30 Prozent. Beschäftigte erhalten zudem KI-Werkzeuge, darunter ChatGPT Enterprise und Microsoft Copilot, zwei KI-Assistenzprogramme für den Arbeitsalltag. Mehr als 100.000 Beschäftigte wurden bereits im Umgang mit KI geschult.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.