Deloitte-Studie: KI-Shopping wird in Europa alltäglich, Deutschland legt deutlich zu

Deloitte-Studie: KI-Shopping wird in Europa alltäglich, Deutschland legt deutlich zu
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

KI-Einkaufshilfen erreichen in Europa den Massenmarkt. Laut Deloitte nutzt inzwischen mehr als jede zweite Person KI beim Shopping, in Deutschland stieg der Anteil binnen neun Monaten von 44 auf 52 Prozent.

Das geht aus der am 13. Juli 2026 veröffentlichten Deloitte-Studie "The state of Agentic Commerce in Europe" hervor. Grundlage ist eine im Mai 2026 durchgeführte Online-Befragung von 13.500 Konsument:innen in 15 europäischen Ländern, darunter 1.500 in Deutschland. Europaweit nutzen demnach 56 Prozent bereits KI beim Shopping. In Deutschland liegt der Wert 2026 bei 52 Prozent, nach 44 Prozent im September 2025.

Vor allem Preisvergleich und Orientierung

Besonders häufig kommt KI laut Deloitte beim Preisvergleich zum Einsatz. Dafür nennt die Studie 32 Prozent. Insgesamt zeigt die Erhebung, dass KI-Anwendungen für viele Verbraucher:innen vor allem eine Unterstützung bei Recherche und Kaufvorbereitung sind. Wer KI beim Online-Einkauf bereits genutzt hat, setzt die Technologie laut Studie zunehmend häufiger ein, nämlich zu 75 Prozent. 56 Prozent dieser Nutzer:innen bevorzugen KI-Agenten gegenüber anderen digitalen Hilfsmitteln, für 51 Prozent sind sie bereits ein unverzichtbarer Bestandteil des Einkaufserlebnisses.

Die vollständige Delegation von Kaufentscheidungen bleibt dagegen die Ausnahme. Europaweit wollen dies laut Deloitte bislang 8 Prozent der KI-Nutzer:innen. In Deutschland liegt der Wert bei knapp 6 Prozent. „Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wie umfassend die KI Einkäufe künftig übernehmen und steuern wird“, sagte Egbert Wege, Partner bei Deloitte.

Datenschutz bleibt größter Vorbehalt

Die größten Bedenken betreffen Datenschutz und Sicherheit. Deloitte beziffert diesen Punkt auf 37 Prozent. 32 Prozent sorgen sich vor Manipulation, 30 Prozent nennen den Verlust des menschlichen Kontakts. Im Ländervergleich liegt Spanien mit 67 Prozent KI-Shoppern an der Spitze, Großbritannien bildet mit 48 Prozent das Schlusslicht. Deutschland ordnet Deloitte im unteren Mittelfeld ein.

Zugleich ist weiteres Wachstum möglich: Weitere 28 Prozent der Deutschen können sich laut Deloitte vorstellen, KI-Einkaufshilfen künftig auszuprobieren. „Die KI bewegt sich mit Siebenmeilenstiefeln durch den Handel“, sagte Egbert Wege.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.